Hans-Leofrid Schürer

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hans-Leofrid Schürer (* 1937) war Geschäftsführer eines Autohauses und FWG-Kommunalpolitiker in Würzburg.

Leben und Wirken

Nach dem Tod seines Vaters Leofrid übernahm er gemeinsam mit seinem Bruder Achim 1969 das Familienunternehmen Autohaus Schürer als Geschäftsführer. In dieser Zeit gelang 1971 die Übernahme der Selbstfahrer Union GmbH durch die Volkswagen AG und deren Weiterführung unter dem Namen Inter Rent, die Aufnahme weiterer Fahrzeugmarken und später die Betriebsverlagerung von der Schürerstraße ins Gewerbegebiet Würzburg-Ost.

Ehrenamtliches Engagement

Bereits in den 1970er Jahren fuhr er auf eigene Faust Hilfslieferungen ins von Erdbeben zerstörte Friaul und nach Kalabrien. Seit Frühjahr 1981 wurden in Kooperation mit der Katholischen Arbeitnehmerbewegung Heiligkreuz in Würzburg unzählige Tonnen Hilfsgüter in Sattelzügen transportiert. Als ehemaliger Besitzer eines Autohauses stellte er Transportfahrzeuge und Treibstoff kostenlos zur Verfügung. Er knüpfte Kontakte zu Würzburger Krankenhäusern und fuhr Güter in eine Feldscheune, wo sie gesammelt, überprüft und zu Hilfslieferungen nach Rumänien, der Slowakei, Ungarn und nach Georgien verschickt wurden.

Politische Laufbahn

Von 1975 als Nachrücker und dann bis 1990 wurde er für die FWG-Fraktion in den Würzburger Stadtrat gewählt.

Ehrungen und Auszeichnungen

Siche auch

Weblinks