Gossendorf

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Gossendorf war ist eine ehemalige Ansiedlung im Tal südlich der Tauber.

Lage[Bearbeiten]

Gossendorf lag auf der linken Uferseite zwischen Bieberehren und Röttingen.

Geschichte[Bearbeiten]

1318 sind ein Burkard und ein Ludwig von Gossendorf als Müller überliefert. Die Existenz des Weilers wird 1467 im ersten Amtssaalbuch bezeugt, als ein Kunz Flechsenberger als Lehensnehmer genannt ist. Nach den Akten der Pfarrei Röttingen war Gossendorf, genau wie Strüth eine Filialpfarrei.

Ende des Ortes[Bearbeiten]

Bereits im Bauernkrieg wird 1518 beurkundet, das lediglich die Gossenmühle noch besteht. Im Amtssaalbuch von 1584 existieren nur noch der Flurname und die Feldlage. Die unmittelbare Nähe zur ummauerten Stadt Röttingen veranlasste die Bewohner, innerhalb der Stadtmauer zu leben, von wo aus sie die Gossendorfer Äcker bewirtschafteten. 1595 überlässt die Herrschaft des Stiftes St. Stefan zu Bamberg dem Ortsgeistlichen von Bieberehren den Zehnt von allen Wiesen in Gossendorf.

Heutige Situation[Bearbeiten]

Das einzig verbliebenes Gebäude ist heute nach wie vor nur die Gossenmühle. Der frühere Standort ist als Bodendenkmal eingetragen.

Quellen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Kurt Freudinger: Aus der Vergangenheit der Stadt Röttingen an der Tauber. A. Weltz Ochsenfurt 1954, S. 60 ff.

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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