Gabriel Heilmann

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Prof. Dr. Gabriel Heilmann (* 1751 in Würzburg; † 1. Januar 1806 ebenda) war Botaniker und Professor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Gabriel Heilmann wurde zum Doktor der Philosophie und Medizin promoviert.

Professor in Würzburg[Bearbeiten]

Heilmann wurde 1782 als Nachfolger von Elias Adam Papius außerordentlicher Professor für Botanik und Arzneimittellehre („Materia medica“) und Gartenvorstand an der Universität Würzburg und 1794 oder 1795 ordentlicher Professor für Botanik. [1] Er war Mitglied des akademischen Senats der Hochschule, fürstbischöflicher Rat und im Jahr 1800 Dekan der Medizinischen Fakultät.

Forschungsgebiete[Bearbeiten]

Hauptaugenmerk seiner Forschung war die Beziehung zwischen Botanik und Landwirtschaft. Heilmann galt als Autorität auf dem Gebiet der einheimischen Flora. Er war als Vorstand des Botanischen Gartens Vorgänger von Franz Xaver Heller. [2]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen und Literatur[Bearbeiten]

  • Carl Gottfried Scharold, Würzburg und die umliegende Gegend: Für Fremde und Einheimische, kurz beschrieben, Würzburg, 1805, S. 318
  • Würzburger Hof- und Staats-Kalender für das Jahr 1794. Verlag des Arbeitshauses, Würzburg 1794, S. 86
  • Würzburger Hof- und Staats-Kalender für das Jahr 1800. Verlag des Arbeitshauses, Würzburg 1800, S. 93
  • Georg Sticker: Entwicklungsgeschichte der Medizinischen Fakultät an der Alma Mater Julia. In: Aus der Vergangenheit der Universität Würzburg. Festschrift zum 350jährigen Bestehen der Universität. Hrsg. von Max Buchner, Würzburg 1932, S. 383 ff.; S. 512

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wilhelm Simonis: Zur Entwicklung der Würzburger Botanik. In: Vierhundert Jahre Universität Würzburg. Eine Festschrift. Hrsg. von Peter Baumgart, Verlag Degener & Co., Neustadt an der Aisch 1982, S.601-627; S. 606
  2. Uwe Buschbom: Die Entwicklung des Würzburger Botanischen Gartens. In: Vierhundert Jahre Universität Würzburg. Eine Festschrift. Hrsg. von Peter Baumgart, Verlag Degener & Co., Neustadt an der Aisch 1982, S.567-600; S. 578 und 581-583