Franz Xaver von Hertling
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Franz Xaver Freiherr von Hertling (* 28. Juni 1780 in Ladenburg/Baden; † 13. September 1844 in München) war Generalleutnant in Würzburg und Kriegsminister im Königreich Bayern.
Familiäre Hintergründe
Er entstammte der pfälzischen Adelsfamilie von Hertling. Sein Onkel Johann Friedrich Stephan von Hertling war Urgroßvater des späteren Reichskanzlers und bayerischen Ministerpräsidenten Georg Friedrich von Hertling (1843–1919).
Militärische Laufbahn
Von Hertling erhielt seine Ausbildung im Kadettenkorps und trat in die pfälzisch-bayerische Armee ein und wurde 1798 dort Unterleutnant. In den Feldzügen der Napoleonischen Kriege wurde er zunächst zum Oberleutnant befördert und stieg bis in den Rang eines Oberst auf. Hertling war von 1814 bis 1824 erster Kommandeur des Infanterie-Leib-Regiments, erhielt 1824 die Beförderung zum Generalmajor und Brigadekommandeur und wurde 1836 Generalleutnant sowie Befehlshaber der 4. Königlich Bayerische Division in Würzburg.
Politische Laufbahn
Ab 12. Dezember 1836 führte Hertling kommissarische die Geschäfte des Kriegsministers und war 1837/1838 Staatsminister und bayerischer Kammerherr.
Ehrungen und Auszeichnungen
- 1814: Militär-Max-Joseph-Orden (Ritterklasse)