Franz Ignaz Roth

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Franz Ignaz Roth (* 1697 in Wien; † 1757 in Würzburg) war hochfürstlich-würzburgischer Hofmaler und Vergolder Mitte des 18. Jahrhunderts.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Franz Ignaz Roth wurde in Wien als Sohn des Bildhauers Matthias Roth geboren. Roth erlernte die Malerei bei dem böhmischen Portraitmaler Johann Kupetzky in Wien. [1] Er kommt 1721 aus Wien nach Würzburg und wird Schüler von Johann Rudolf Byss.

Im Juli 1721 heiratete er in Würzburg die Witwe des Hofmalers Michael Anton Dochein. Er erhielt von Fürstbischof Christoph Franz von Hutten verschiedene Aufträge, unter anderem auch in der Residenz. Die umfänglichste Arbeit, die für ihn bezeugt ist, ist die gesamte Vergoldarbeit im Kaisersaal. Er muss aufgrund der Porträts ein grosser Weinliebhaber gewesen sein.

Lehrmeister[Bearbeiten]

Ab 1749 begann Johann Christoph Fesel bei ihm eine fünfjährige Ausbildung. Auch Johannes Andreas Urlaub war Schüler Roths.

Nachfolge[Bearbeiten]

Als Kammerdiener und hochfürstlicher Kabinettsmaler muss er vor dem 1. September 1757 verstorben sein. Georg Anton Urlaub bewarb sich um die durch seinen Tod freigewordene Stelle und wurde am 15. September 1757 sein Nachfolger.

Werke (Auszug)[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Georg Kaspar Nagler, Neues allgemeines Künstler-Lexicon oder Nachrichten von dem Leben und den Werken der Maler, Bildhauer, Baumeister, Kupferstecher, Formschneider, Lithographen, Zeichner, Medailleure, Elfenbeinarbeiter etc., Bd. 7. E. A. Fleischmann, München, S. 216

Quellen[Bearbeiten]

  • Richard Sedlmaier und Rudolf Pfister: Die Fürstbischöfliche Residenz zu Würzburg. München 1923, S. 184

Weblinks[Bearbeiten]