Feldkapelle (Strüth)

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Strüther Käppele nach der Renovierung im Jahre 2015
Innenraum des Strüther Käppele

Das Strüther Käpelle ist eine katholische Feldkapelle am Strüther Berg südöstlich von Strüth.

Lage

Die Kapelle liegt nördlich der Kreisstraße 42 zwischen Strüth und Röttingen.

Patrozinium

Das kleine Gotteshaus ist dem Heiligen Wendelin geweiht. Kirchenpatron Wendelin (* um 555 in Schottland (oder Irland),† 617 (?) in Tholey) war Eremit und Abt in Tholey. Sein Gedenktag ist am 21. Oktober.

Geschichte

Die Endstehung und das Baujahr der Feld- und Schutzkapelle sind nicht dokumentiert. Nach der Überlieferung wurde sie Anfang des 19. Jahrhunderts (um 1820/1825) von einem Schäfer errichtet, der aus einem Unwetter errettet wurde.

Baubeschreibung

Die Kapelle ist ein kleiner eingeschossiger Massivbau mit Satteldach. 2015 wurde das Gotteshaus von der Stadt Röttingen außen und innen renoviert und am 31. Mai neu geweiht.

Innenraum

Altar im Strüther Käppele

In Eigenleistung renovierte der Röttinger Zahnarzt Dr. Michael Gura in ehrenamtlicher Arbeit den Altar des Strüther Käppele.

Die Inschrift am Altar lautet: Erscheinung der seligen Junfrau Maria 2 Hirtenkindern am 19. März 1846 in Frankreich. Der Arm meines Sohnes liegt schwer auf meinem Volke, ich vermag ihn nimmer aufzuheben. [1]

Außenbereich

Vom Strüther Käppele aus hat man einen weiten Blick in das Rippachtal und Richtung Röttinger Siedlung. Ein kleiner Platz mit Sitzbank vor dem Käppele lädt zum Verweilen ein.

Pfarrsprengel

Die Kapelle gehört zur Filialkirche St. Nepomuk und St. Wendelin (Strüth) in der Pfarreiengemeinschaft TauberGau.

Siehe auch

Quellen

Weblinks

Erläuterungen

  1. Die Inschrift bezieht sich auf eine Marienerscheinung vom 19. September 1846 vor den Hirtenkindern Maximin Giraud, 11 Jahre, und Melanie Calvat, 15 Jahr, auf der Alm über dem Dorf La Salette in den französichen Alpen.

Kartenausschnitt

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