Bildstock Riedberg (Hopferstadt)

Aus WürzburgWiki
(Weitergeleitet von D-6-79-170-577)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Bildstock unterhalb des Riedbergs im Flurteil Gänsflürlein in der Gemarkung von Hopferstadt

Der Bildstock Riedberg (sog. „Kreuzbild“ [1]) ist ein Baudenkmal in der Gemarkung des Ochsenfurter Stadtteils Hopferstadt im Ochsenfurter Gau.

Standort

Das Denkmal religiöser Frömmigkeit steht an einem Feldweg unterhalb des Riedbergs im Flurteil Gänsflürlein [2], beim Schwimmbad, ca. 150 Meter nordöstlich des Friedhofs. Bis ca. 1977 stand der Bildstock auf einem kleinen Platz nahe beim alten Pfarrhaus.

Beschreibung

„Bildstock, rechteckiger Pfeiler über Postament, Reliefaufsatz mit Kreuzigungsszene, Muschelkalk, 2. Hälfte 18. Jahrhundert.“

Aufbau

Über einem erneuerten hohen Tischsockel mit Trittplatte und überstehender Abdeckplatte (mit Ausbuchtung) erhebt sich ein schlanker Vierkantpfeiler, der in einem Würfelkapitell ausläuft. Das daran sich anschließende, von Voluten gerahmte Zwischenstück enthält eine einfache Inschriftenkartusche. Der Aufsatz, der in einer ovalen Nische eine Darstellung der Kreuzigung (Kruzifix mit zwei Assistenzfiguren) zeigt, wird von Akanthusblättern eingerahmt und hat einen Pinienzapfen als Bekrönung.

Inschriften

  • Kartusche am Zwischenstück: O Gott erbarme / dich mein durch das / Leiden und Sterben dein (verwittert)

Bildergalerie

Siehe auch

Quellen und Literatur

  • Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Baudenkmäler in Ochsenfurt, Nr. D-6-79-170-577
  • Hopferstadt - Ein Dorf im Ochsenfurter Gau. Hrsg.: Katholische Kirchenstiftung Hopferstadt, Vier Türme Verlag, Münsterschwarzach 2006, S. 314 f.

Weblinks

Einzelnachweise und Erläuterungen

  1. Pfarrarchiv Hopferstadt, Akte „Hopferstadter Bildstöcke“, Verzeichnis der Hopferstadter Bildstöcke u.Ä. von 1985
  2. Gänsflürlein: Acker- und Wiesenland. Die Äcker in diesem Flurteil sind zwar etwas feucht, aber von guter Qualität. Auch die südlich des Thierbachs gelegenen Wiesen sind feucht und von mittlerem Ertrag. Früher soll in diesem Flurbezirk ein Wäldchen gestanden haben. Der Flurname, seit dem 16. Jahrhundert belegt, verdankt seine Entstehung wohl dem Umstand, dass sich dort die Gänse der Bauern aufhielten, die von einem Hirten bzw. einer Hirtin beaufsichtigt wurden.

Kartenausschnitt

Die Karte wird geladen …