Synagoge in Kirchheim

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Die ehemalige Synagoge in Kirchheim ist auch heute noch als Wohnhaus erhalten.

Jüdische Gemeinde Kirchheim[Bearbeiten]

Eine kleine jüdische Gemeinde bestand vom 16. Jahrhundert bis zur Selbstauflösung im Jahr 1908. An Einrichtungen hatte die jüdische Gemeinde eine Synagoge, eine Religionsschule und ein rituelles Bad. Zeitweise hatte die jüdische Gemeinde gemeinsam mit der Nachbargemeinde Geroldshausen einen jüdischen Lehrer angestellt, der zugleich als Vorbeter und Schochet tätig war. Die Toten der Gemeinde wurden im jüdischen Friedhof in Allersheim beigesetzt.

Geschichte der Synagoge[Bearbeiten]

In einem 1667 erbauten zweigeschossiger Satteldachbau mit Freitreppe waren ein Betsaal (Synagoge), die Schule und ein rituelles Bad untergebracht. Die kleine Synagoge der Gemeinde wurde 1739-49 durch den polnischen Künstler Elieser Sussmann künstlerisch ausgestaltet.

Baubeschreibung[Bearbeiten]

Das Gebäude ist ein zweigeschossiger Satteldachbau mit Freitreppe, Mikwe, im Kern 1667.

Museale Nachnutzung[Bearbeiten]

Nach Auflösung der jüdischen Gemeinde wurde das Gebäude des Betsaals 1910 verkauft und danach zu einem bis heute erhaltenen Wohnhaus umgebaut.

Bereits 1909 wurde die Synagogeneinrichtung demontiert und in einer Scheune gelagert. 1911 kam die Synagogeneinrichtung in den Besitz des Fränkischen Luitpoldmuseums in Würzburg. Die Jahre nach 1933 überstand die Synagogeneinrichtung aufgrund der Maßnahmen des damaligen Museumsdirektors. Beim Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945 wurde die Synagogeneinrichtung völlig zerstört.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Quelle[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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