Christian Bärmann

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Christian Bärmann. Selbstbildnis des Künstlers

Christian Bärmann (* 24. Oktober 1881 in Würzburg, † 16. Februar 1927 in Burghausen an der Salzach) war fränkischer Maler, Zeichner und Dichter.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Als Sohn eines Bäckers erblickte Christian Bärman in der Obere Johannitergasse das Licht der Welt. Zunächst sollte er Schneider werden, ging aber dann nach Hamburg, verdingte sich als Schiffsjunge und fuhr zweimal bis nach Südamerika. Wieder in Würzburg, wollte seine Mutter einen Architekten aus ihm machen. Am Polytechnischen Zentralverein fiel er schnell durch seine zeichnerische Begabung auf, so dass ihm Rudolf Schiestl und Ferdinand Spiegel nahe legten, sich an der Akademie in München zu bewerben, die ihn jedoch ablehnte. So besuchte er eine private Malschule.

Werke[Bearbeiten]

Für das 1945 verbrannte Bild „Schiffszieher am Main“ erhielt er den Rompreis der Martin-von-Wagner-Stiftung. Bärmanns eigentliche Begabung war das Zeichen. Mäuse und Frösche, als Kinder oder Erwachsene, gelegentlich auch in Riesen verwandelt, spiegeln Bärmanns reiche Phantasie und seinen Humor wider. Sein Einfallsreichtum führte Christian Bärmann bald dazu, den Illustrationen zur „Biene Maja“ eigene Kinderbücher folgen zu lassen, so „Der Riese Ohl“, „Die Kröte Röckrök“ sowie die Bienengeschichte „Die Honrichte“.

Mitgliedschaft[Bearbeiten]

Bärmann war ab 9. Dezember 1905 Gründungsmitglied der Hätzfelder Flößerzunft.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • E.W. Bredt: Christian Bärmann, Märchen und Bilder. Hugo Schmidt Verlag, München 1922

Weblinks[Bearbeiten]