Ferdinand Spiegel

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Ferdinand Spiegel (* 4. Juni 1879 in Würzburg; † 4. Februar 1950 ebenda) war ein Maler und Grafiker.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Spiegel lernte als Schüler bei Wilhelm von Diez in München und wirkte zunächst als Mitarbeiter des Simplicissimus und der Münchener Jugend. Ab 1918 war er Professor an der bayerischen Akademie der Bildenden Künste in München und ab 1924 an den Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst in Berlin. Sein Bruder ist der Künstler Hans Spiegel.

Werke[Bearbeiten]

In Berlin wurde er bekannt durch die Darstellung großer, markiger Bauerngestalten und heroisierender Soldatenbildnisse. Spiegel war zu Zeiten des Nationalsozialismus ein hochgeschätzter Künstler. Bei der Großen Deutschen Kunstausstellung im Münchner Haus der Deutschen Kunst war er mit insgesamt 35 Werken vertreten, darunter 1941 mit elf Fliegerbildern und 1943 mit elf Bildern zur Organisation Todt. Ab 1939 leitete er ein Meisteratelier an der Berliner Akademie der Künste. In der Endphase des Zweiten Weltkriegs wurde er in die Gottbegnadeten-Liste der wichtigsten Kunstmaler aufgenommen, was ihn vor einen möglichen Kriegseinsatz bewahrte.

Philatelische Entwürfe[Bearbeiten]

Nach Spiegels Entwürfen brachte die Deutsche Reichspost zwei Briefmarkenserien heraus: Die Serie „Berufsstände“ wurde im Jahr 1934 veröffentlicht und die Serie zur „Schütz-, Bach- und Händelfeier“ im Jahr 1935.

Mitglied[Bearbeiten]

Spiegel war Mitglied der Würzburger Künstlervereinigung der Roßperger.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Ferdinand Spiegel auf wikipedia.org