Brauerei Heil (Tückelhausen)

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Heil's „Jäger-Pils“
„Jagdherren-Pils“
Historische Postkarte der Brauerei von 1901

In der Brauerei Heil (auch Karthäuserbrauerei Heil) wurde von 1803 bis 1979 Bier gebraut.

Lage[Bearbeiten]

Der Braubetrieb lag direkt gegenüber der Kartause (Tückelhausen) im Ochsenfurter Stadtteil Tückelhausen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Brauerei wurde 1803 gegründet. 1870 firmierte sie unter Karthäuserbräu Michael Fuchs. Ab 1955 zunächst als Einzelfirma Karthäuserbrauerei G & S Heil, ab 1974 als Kommanditgesellschaft, änderte sich die Rechtsform der Brauerei in eine GmbH & Co. und der Braubetrieb wurde an die Würzburger Hofbräu AG verkauft. Hauptabsatzgetränk der Karthäuserbrauerei war bis dahin Heil's „Jäger-Pils“ mit dem klassischen grün-weißen Etikett und der gelben Schrift und einem biertrinkenden Mönch in der linken oberen Ecke. Seit der Übernahme 1979 durch die Würzburger Hofbräu braut diese laut Etikett nach der Rezeptur der Brauerei Heil ihr Niedrigpreisbier „Jagdherren-Pils“.

Baubeschreibung[Bearbeiten]

Das Hauptgebäude der ehemaligen Brauerei ist ein viergeschossiger Bruchsteinmauerwerksbau mit Satteldach und Hausteingliederung und östlichen Anbauten, einem eingeschossigen Bruchsteinmauerwerksbau mit Satteldach, Treppengiebel und Backsteingliederung, um 1900 erbaut.

Bildergalerie[Bearbeiten]

Technik und Fortschritt[Bearbeiten]

Im Jahre 1899 erhielt die Brauerei Heil ein Patent über eine Öl-Einspareinrichtung in ihrem Braubetrieb.

Heutige Nutzung[Bearbeiten]

Die Brauereigebäude sind heute überwiegend Eigentum der NELE GmbH Bauelemente. Die große Brauereigaststätte wurde im März 2010 zwangsversteigert und in den Folgejahren zu Wohnraum umgebaut. Eine gastronomische Nutzung kann derzeit aufgrund einer Nutzungsänderung für die Gasträume nicht mehr erfolgen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

Ehemaliger Standort
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