Bahnhof Creglingen

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Creglingen mit dem Bahnhof der Gaubahn (um 1920)

Der ehemalige Bahnhof Creglingen lag am Streckenkilometer 6,14 der Gaubahn (ehem. KBS 415) von Bieberehren nach Creglingen in Baden-Württemberg.

Lage[Bearbeiten]

Auf der nördlichen Seite der Tauber an der L 2251 (Bad Mergentheimer Straße).

Ausstattung[Bearbeiten]

Die Bahnhof Creglingen, erbaut im Jahre 1909, war mit einem Verwaltungsgebäude, einem hieran angebauten Güterschuppen nebst Rampe, einem Nebengebäude mit Aufenthalts- und Übernachtungsräumen, einem Lokomotivschuppen und einer Drehscheibe, sowie mit geräumigem Verladeplatz ausgestattet.

Stillegung[Bearbeiten]

Am 30. Januar 1967 wurde der Reisezugverkehr auf der Nebenbahnstrecke Bieberehren-Creglingen eingestellt und durch einen Bahnbusverkehr ersetzt. Der Güterzugverkehr blieb weiterhin bestehen. Gütertransporte zwischen Ochsenfurt und Creglingen gab es in begrenztem Umfang noch bis 31. Mai 1992. Nach 83 Jahren wurde die Bahnstrecke stillgelegt.

Das Bahnhofsgebäude wurde 1983 abgerissen. An seiner Stelle steht heute ein Einkaufszentrum.

Historische Abbildungen[Bearbeiten]

1909 bis 1950[Bearbeiten]

Dampflok der Baureihe 64 um 1940[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Creglinger Bilderbogen. Historische Aufnahmen aus dem Fotoarchiv Georg Schaffert. Hrsg.: Förderverein Romschlößle Creglingen e.V., Band 2 (1992) und Band 3 (1993)
  • Mit freundlicher Unterstützung von Claudia Heuwinkel (Stadtarchiv Creglingen)

Weblinks[Bearbeiten]

Hinweise und Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Natursteinbrüche in Freudenbach, einem Stadtteil von Creglingen, wird seit 1690 betrieben und hat so eine über 300 Jahre alte Tradition. Während früher der Freudenbacher Sandstein aufgrund seiner hervorragenden Eigenschaften als Schleifstein in ganz Deutschland verwendet wurde, wird er heute überwiegend in den Bereichen Denkmalpflege, Haus- und Gartengestaltung oder für Grabmale verwendet und gilt so als ein nachhaltiger Baustoff.
  2. Weitere Informationen zu den Tenderlokomotiven der Baureihe 64 bei Wikipedia [1].
  3. Abbildung der VSM BR 64 415 auf commons.wikimedia.org

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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