Andreas Bernhard Quante

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Andreas Bernhard Quante, 1848

Andreas Bernhard Quante (* 5. Februar 1799 in Würzburg; † Mai 1874 in Ullstadt/Mfr.) war Jurist und Politiker.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Quante studierte ab 1814 Philosophie und Rechtswissenschaften an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Ab 1819 war er Rechtspraktikant am Landgericht Gerolzhofen und am Landgericht Würzburg, ab 1822 Akzessist beim Kreisgericht und Appellationsgericht in Würzburg. 1826 wurde er Rechtskonsulent, freiherrlicher Patrimonialrichter und Administrator der Besitzungen der Freifrau von Frankenstein in Würzburg, ab 1833 in Ullstadt bei Sugenheim. Nach 1849 war er auch Oberamtmann in Ullstadt.

Politische Laufbahn[Bearbeiten]

Schon früh schloss er sich der liberalen Bewegung an. Quante wurde 1830 Mitglied im Vorstand der Liberalen Gesellschaft in Würzburg und war 1831 und 1832 Teilnehmer und Redner bei den Konstitutionsfesten in Gaibach. Er verfasste eine Petition gegen die Bundestagsbeschlüsse zur Sicherung der Bundesverfassung vom Juni 1832. Wegen führender Teilnahme an der liberalen Bewegung in Würzburg wurde er 1833 nach Ullstadt verbannt und ein Strafverfahren wegen Hochverrats und Majestätsbeleidigung gegen ihn eingeleitet. Quante saß 19 Monate in Untersuchungshaft und wurde erst 1835 gegen Kaution freigelassen. Wegen Majestätsbeleidigung wurde er 1836 erneut zu zwei Jahren Festungshaft und Abbitte vor dem Bildnis des Königs verurteilt. Eine Berufungsinstanz sprach in später in allen Anklagepunkten frei. Später nahm Quante am Sängerfest 1845 in Würzburg teil. Vom 18. Mai 1848 bis zum 9. Februar 1849 war er Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung.

Mitgliedschaft[Bearbeiten]

In Würzburg war er Mitglied des Corps Moenania Würzburg.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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