Alois Urspringer


Alois Urspringer (* 25. September 1914 in Mürnsee/Schönrain/ Bad Tölz; † 23. März 1971 in Würzburg) war CSU-Kommunalpolitiker und Kreisrat im Landkreis Ochsenfurt.
Leben und Wirken
Am 5. Oktober 1933 rückte er zum Landespolizeibataillon Bamberg ein und wechselte 1935 zur Luftwaffe. Bei Beginn des Zweiten Weltkrieges 1939 war er Feldwebel in der 3. Staffel/ Kampfgeschwader 53. Anfang 1940 wurde Urspinger verwundet und kam ins Lazarett. Am 15. April 1940 wurde er aus dem Genesenden-Zug Bad Kissingen zum Fliegerhorst Giebelstadt versetzt und war nun Feldwebel in der Flughafen-Betriebskompanie Giebelstadt. Er wohnte in Gaukönigshofen Haus-Nr. 64.
Politische Laufbahn
Nach dem Zweiten Weltkrieg saß er von 1952 bis 1956 und von 1960 bis 1971 für die CSU im Kreistag des Landkreises Ochsenfurt.
Ehrenamtliches Engagement
Für den Bau des Hauses der Jugend in Gaukönigshofen riefen Martin Hemm und Alois Urspringer 1958 einen Bürgerverein ins Leben. Zunächst galt es die Frage des Standortes und des geeigneten Grundstücks zu klären. Am 2. August 1961 wurde der Bau im einstigen Pfarrgarten in Angriff genommen und am 1. Mai 1964 eingeweiht. [1]
Siehe auch
Quellen
- Landratsamt Würzburg: Liste geehrter Kreisräte, Stand vom 13. März 2014
- Gemeindearchiv Gaukönigshofen, Archivar Georg Menig
