Albert Franz (Theologieprofessor)

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Prof. Dr. Albert Franz (* 16. September 1947 in Unterleinach) ist Geistlicher und war Theologieprofessor und Pfarrer in Rottenbauer.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Albert Franz studierte von 1967 bis 1973 Philosophie und Theologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom und an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. 1974 erhielt er in Würzburg die Priesterweihe. Nach einer kurzen Kaplanszeit, begann er sein Promotionsstudium in Paderborn und war dann vier Jahre lang wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Philosophische Grundfragen der Universität Eichstätt, wo er 1982 zum Doktor der Theologie promovierte.

Von 1980 bis 1983 war Albert Franz als Subregens am Würzburger Priesterseminar tätig, anschließend drei Jahre lang Pfarrer in St. Josef (Rottenbauer). Als Hochschulassistent kehrte er dann für zwei Jahre nach Eichstätt zurück und habilitierte dort 1988.

Von 1988 bis 1993 war Franz als Professor für Philosophie an der Theologischen Fakultät der Universität Trier tätig. Seit 1993 war Franz dann Professor für Katholische Theologie an der Technischen Universität Dresden, wor er im März 2013 emeritiert wurde.

2012 wurde er durch den Ständigen Rat der Deutschen Bischofskonferenz zum neuen Präsidenten des Katholischen Akademischen Ausländerdienstes (KAAD) berufen.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Glauben und Denken. Franz Anton Staudenmaiers Hegelkritik als Anfrage an das Selbstverständnis heutiger Theologie, Eichstätter Studien XVIII, Neue Folge, Regensburg 1983
  • Philosophische Religion. Eine Auseinandersetzung mit den Grundlegungsproblemen der Spätphilosophie F.W.J. Schellings, Amsterdam und Würzburg 1992
  • Bindung an die Kirche oder Autonomie? Theologie im gesellschaftlichen Diskurs (Quaestiones disputatae; 173), Herder, Freiburg-Basel-Wien 1999
  • Glaube - Erkenntnis - Freiheit. Herausforderungen der Gnosis in Geschichte und Gegenwart, Schöningh Verlag, Paderborn-München-Wien-Zürich 1999
  • Gnosis oder die Frage nach Herkunft und Ziel des Menschen, (gemeinschaftlich mit Thomas Rentsch, unter Mitarbeit von W. Baum), Schöningh Verlag, Paderborn-München-Wien-Zürich 2002

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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