Adolf Klughardt

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Prof. Dr. Adolf Flamin Klughardt (* 26. September 1886 in Neustadt/Waldnaab; † 18. Juni 1950 in Jena) war Zahnmediziner, Geologe und Professor in Jena.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Klughardt besuchte das Realgymnasium in Würzburg. Anschließend studierte er Zahnmedizin an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und promovierte nach dem Staatsexamen. Als Assistenzarzt arbeitete bei Prof. Andreas Michel in Würzburg und an der Düsseldorfer Akademie für Praktische Medizin. Seit 1913 habilitiert, wurde er 1914 bei Michel Leiter der Abteilung für Prothetik und Kieferorthopädie der Zahnklinik. Nachdem er zu Beginn des Ersten Weltkriegs das Kieferlazarett Würzburg geleitet hatte, meldete er sich 1915 zur Kriegsfront. Nach dem Zweitstudium der Geologie, Mineralogie, Petrographie, Paläontologie, Botanik und Geographie promovierte er 1915 an der Universität Würzburg bei Prof. Dr. Jakob Beckenkamp zum Dr. phil. 1919 erhielt er die Erlaubnis zum Studium der Medizin und promovierte 1920 zum Dr. med. dent.

Professor in Jena[Bearbeiten]

Am 1. April 1921 übernahm Klughardt den neu gegründeten Lehrstuhl für Prothetik und Orthodontie an der Universität Jena. 1937 wurde er NSDAP-Mitglied. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde er in Weimar von der Sowjetarmee inhaftiert und später bei der DDR-Staatssicherheit als wissenschaftlicher Mitarbeiter geführt.

Mitgliedschaft[Bearbeiten]

Publikationen (Auszug)[Bearbeiten]

  • Adolf Klughardt, Die Lagerungsverhältnisse des Buntsandsteins und der übrigen Triasschichten bei Thüngersheim. Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde der Hohen Philosophischen Fakultät der Kgl. Bayer. Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Curt-Kabitzsch-Verlag, Druck H. Stürtz AG., 7 Abb., 3 Profile, 1 geologische Karte im Maßstab 1: 12500,105 S., Würzburg 1915

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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