Adalbert Metzing

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Konsul Dr.-Ing. E.h. Adalbert Metzing (* 9. April 1875 in Berlin; † 27. August 1954 in Würzburg) war Honorarkonsul und Geschäftsinhaber der Firma Zeidler & Wimmel in Kirchheim.

Familiäre Zusammenhänge[Bearbeiten]

Adalbert war Vater des Industriellen Hellmut Metzing.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Metzing besuchte ein Realgymnasium in Berlin sowie die Kunstschule, anschließend die Baugewerkschule und studierte an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg. Er erlernte das Steinmetzhandwerk und legte die Gesellen- und Meisterprüfung ab. Von 1901 bis 1905 arbeitete er als Prokurist in der Steinindustrie und trat im Juni 1905 in leitender Funktion in die Firma „Gebr. Zeidler“ (später Zeidler & Wimmel) ein und wurde 1908 Firmenleiter und 1909 Mitinhaber der Firma. Metzing baute das Natursteinunternehmen nach dem Zweiten Weltkrieg in Kirchheim wieder auf und übergab die Unternehmensleitung seinem Sohn Hellmut.

Ehrenamtliches Engagement[Bearbeiten]

Metzing war als Gutachter international gefragt und erwarb sich hohe Verdienste in der Erforschung historischer Baudenkmäler. Er war Vorsitzender der Verbände der deutschen Steinindustrie und Vizepräsident der Deutschen Orientgesellschaft.

Honorarkonsul[Bearbeiten]

Metzing war türkischer Honorarkonsul in Würzburg.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1929: Ehrendoktor der Universität Danzig
  • Ehrenbürger der Gemeinde Kirchheim

Posthume Würdigung[Bearbeiten]

Nach ihm wurde die Konsul-Metzing-Straße in Kirchheim benannt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Hella Ruebesam: Metzing, Adalbert in: Neue Deutsche Biographie 17 (1994), S. 257 f. (Onlinefassung)

Weblinks[Bearbeiten]