Adalbert Ludwig Balling

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

P. Adalbert Ludwig Balling CMM (* 2. März 1933 in Gaurettersheim) ist Ordensgeistlicher und Redakteur der Ordenspublikationen.

Geistliche Laufbahn[Bearbeiten]

Nach der Volksschule besuchte er die staatlichen Gymnasien in Miltenberg (1946-1949) und Würzburg (1949-1952) und war Heimschüler im Kilianeum. Nach dem Abitur schloss er sich der Kongregation Mariannhiller Missionare an, absolvierte sein Noviziat in Mönchsdeggingen/Ries und studierte an der julius-Maximilians-Universität Würzburg Philosophie, Psychologie und Theologie. Am 20. Juli 1958 wurde er von Bischof Josef Stangl in Würzburg zum Priester geweiht.

Missionstätigkeit[Bearbeiten]

Noch im gleichen Jahr ging er in die Afrikamission nach Rhodesien (heute Simbabwe). Dort wirkte er sechseinhalb Jahre, vor allem auf der großen Embakwe-Mission am Rande der Kalahari-Halbwüste im Erzbistum Bulawayo.

Redakteur und Verleger[Bearbeiten]

1965 wurde er von der Ordensleitung nach Deutschland zurückberufen, um nach entsprechender fachlichen Ausbildung, die Redaktion des Mariannhiller Missionsmagazins zu übernehmen. Diese hatte er 34 Jahre lang inne. Gleichzeitig redigierte er die Mariannhiller Jahrbücher und Kalender. Pater Balling ist seit vielen Jahren freier Mitarbeiter der Katholischen Nachrichtenagentur in Bonn, der Schweizerischen Presse-Agentur in Fribourg, von Radio Vatikan und von Radio Horeb (Balderschwang), sowie von verschiedenen Wochenblättern und Kalendern der Kirchenpresse. Während dieser Zeit gehörte er über 15 Jahre lang dem Provinzrat der deutschen Mariannhiller Provinz an.

Publikationen (Auszug)[Bearbeiten]

  • "Der Trommler Gottes" (Missionsabt Franz Pfanner, Gründerabt von Mariannhill in Südafrika; Freiburg 1981)
  • "Binde deinen Karren an einen Stern" (Sozialreformer Pater Bernhard Huss aus Oedheim am Kocher, Würzburg 1981)
  • "Eine Spur der Liebe hinterlassen" (Pater Engelmar Unzeitig, Märtyrer der Nächstenliebe im KZ Dachau, Würzburg 1984)
  • "Keine Götter, die Brot essen, sondern Brückenbauer zwischen Schwarz und Weiß" (Opfer des Bürgerkriegs in Simbabwe, darunter Bischof A.G. Schmitt und Missionsärztin Dr. Hanna Decker; Würzburg 2001)

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]