Johann gottfried von aschhausen

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Fürstbischof Johann Gottfried von Aschhausen

Johann Gottfried von Aschhausen (* 12. August 1575 in Oberlauda/Baden; † 29. Dezember 1622 in Regensburg) war 63. Fürstbischof von Würzburg und regierte erstmals die beiden Hochstifte Würzburg und Bamberg in Personalunion.

Familiärer Hintergrund[Bearbeiten]

Johann Gottfried entstammt einer fränkischen Adelsfamilie, derer von Aschhausen, heute Gemeinde Schöntal im Hohenloher Land. 1593 erlangte er durch den Rücktritt seines älteren Bruders Domherrenpfründe in Bamberg, 1596 auch in Würzburg.

Fürstbischof[Bearbeiten]

Als Bischof war er sehr um die Eindämmung des Protestantismus bemüht. Deshalb berief er Jesuiten nach Würzburg und übertrug ihnen große Teile des Bildungswesens. Die Katholische Liga wurde im Jahre 1607 durch seine Initiative erneuert. Während seiner Amtszeit stieg die Anzahl der Hexenprozesse sprunghaft an. Er gilt als wichtiger Förderer der Marienwallfahrt nach Mariä Geburt (Höchberg).

Epitaph[Bearbeiten]

Sein Leichnam wurde im Bamberger Dom beigesetzt. Im Würzburger Kiliansdom erinnert ein Epitaph an Johann Gottfried von Aschhausen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]


Vorgänger Amt Nachfolger
Julius Echter von Mespelbrunn Bischof
1617 - 1622
Philipp Adolf von Ehrenberg