Christoph 18

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Rettungshubschrauber Christoph 18 auf dem Gelände des Universitätsklinikums Würzburg

Christoph 18 ist der für Stadt und Landkreis Würzburg zuständige Rettungshubschrauber.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Rettungshubschrauberstandort Ochsenfurt existiert seit 31. Juli 1980 am damaligen Kreiskrankenhaus Ochsenfurt. Zunächst flog das Rettungsgerät unter Trägerschaft des ADAC, ein Jahr später übernahm der Bundesgrenzschutz (heute Bundespolizei) Trägerschaft und 1996 schließlich die Deutsche Rettungsflugwacht (DRF). Seit 2011 betreibt wieder die ADAC-Luftrettung GmbH den Flugdienst an der Main-Klinik.

Namensgeber[Bearbeiten]

Als Namensgeber gilt der Hl. Christopherus, (* in Kanaan oder in Lykien,† um 250 in Lykien), Märtyrer und einer der 14 Nothelfer, Schutzpatron der Autofahrer und Straßenwärter. Die Durchnummerierung erfolgte nach der Reihenfolge der Stationierungen.

Basisstandort[Bearbeiten]

  • Hangar und Luftrettungszentrum westlich der Main-Klinik. Diese Basis wurde 2012 neun Monate für 1,7 Millionen Euro renoviert und umgebaut. Während der Baumaßnahmen war der Standort von Christoph 18 an den Flugplatz Giebelstadt verlegt. Seit 16. Januar 2012 ist der Hubschrauber wieder in seiner angestammten Heimat Ochsenfurt.

Anflugziele für Notfälle[Bearbeiten]

  • Primäres Anflugziel ist der Dachlandeplatz des Bettenhauses A2 des ZOM der Universitätsklinik Würzburg.
  • Sekundär werden auch weitere Krankenhäuser in Aschaffenburg, Schweinfurt, Schwäbisch Hall, Nürnberg, Erlangen und Bad Mergentheim angeflogen.

Fluggerät[Bearbeiten]

  • Gründung bis Ende 1995: Bölkow BO 105 [1], zeitweise auch Bell UH-1D [2]
  • 1. Januar 1996 bis Juli 2002: Eurocopter EC 135 P1 [3] der Deutschen Rettungsflugwacht
  • Seit Juli 2002: Eurocopter EC 135 P2 [1] mit der Kennung D-HLDM.
  • Seit 25. März 2014: Eurocopter EC 135 P2+ mit der Kennung D-HXAD.

Standardbesatzung[Bearbeiten]

Bereitschaftszeit[Bearbeiten]

  • täglich 7 Uhr bis Sonnenuntergang

Bedeutung für das Rettungswesen / Einsätze[Bearbeiten]

Im Jahr 2012 flog Christoph 18 genau 1734 Einsätze und liegt damit an erster Stelle der ADAC-Rettungshubschrauber (ADAC-Luftrettung) im Freistaat Bayern. Zur Entlastung von Christoph 18 und zur Schließung einer Versorgungslücke in Westmittelfranken gibt es seit September 2015 ein neues Luftrettungszentrum am Flughafen Dinkelsbühl-Sinbronn (Christoph 65).

Pressespiegel[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. rth.info, Bericht aus dem Jahr 2003 zu Christoph 18

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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