Africa-Festival

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Africa-Festival 2014
Offene Bühne
Großes Zelt für Abendkonzerte
Basar und Handwerkermarkt
Afrikanische Trommeln

Das Africa-Festival findet jährlich auf den Mainwiesen unterhalb der Brücke der Deutschen Einheit statt. Es das größte Festival für afrikanische Musik und Kultur in Europa und eine überregional bekannte Würzburger Veranstaltung.

Termin[Bearbeiten]

30. Africa-Festival: 31. Mai bis 3. Juni 2018.

Geschichte[Bearbeiten]

Es wurde 1989 vom Würzburger Afro Projekt, einer Arbeitsgemeinschaft zur Förderung afrikanischer Kultur in Deutschland, ins Leben gerufen. Die erste Veranstaltung fand dabei noch in einem sehr kleinen Rahmen im Felix-Fechenbach-Haus im Stadtbezirk Grombühl statt. Ein Jahr später zog das Festival auf die Mainwiesen um. Die Konzerte fanden dabei erstmals in dem großen Zirkuszelt statt. Mit Ausnahme des Jahres 1991 (wieder Grombühl) blieben die Talavera-Mainwiesen fortan der Austragungsort des Afriva-Festivals. Das 5. Africa-Festival besuchten 1993 bereits 30.000 Menschen - der Bekanntheitsgrad erhöhte sich stetig. [1]

Laut Veranstalter ist es trotz zahlreicher Nachahmer das größte Festival für afrikanische Musik und Kultur in Europa. Seit 1989 besuchten mehr als 1.890.000 Gäste das Festival (Stand vor dem Festival 2012). [2] Einen Rückschlag erlebte das Festival im Jahr 2013, als die Veranstaltung wegen Hochwasser teilweise verlegt und großteils abgesagt werden musste. Die finanziellen Einbußen des gemeinnützigen Vereins wurden teilweise durch Spendenaktionen und einen „Hochwasser-Solidaritätszuschlag“ auf die Eintrittspreise im Jahr 2014 kompensiert.

Themen[Bearbeiten]

Jedes Jahr gibt es einen Themenschwerpunkt, der sich dann auch im Rahmenprogramm des Festivals wiederspiegelt. In der Vergangenheit waren es beispielsweise Tuareg (2003), Aids (2007), Schwarzer Atlantik (2008), Südafrika (2009, 2010), Karibische Inseln (2011), Senegal und Kapverden (2012) und Mali (2013). Im Jahr 2015 war der Fokus auf die Insel Sansibar im Indischen Ozean gerichtet. Der Schwerpunkt des 28. Africa-Festivals 2016 lag auf Südafrika.veraltet

Das Rahmenprogramm beinhaltet neben der Musik als Schwerpunkt auch Podiumsgespräche und Vorträge zu verschiedenen Themen sowie eine Vorstellung von Afrika-Initiativen und -Vereinen.

Festivalgelände[Bearbeiten]

Aufbau[Bearbeiten]

Das Gelände befindet sich auf den Mainwiesen und gliedert sich in:

  • einen vielfältigen Basar und Handwerkermarkt: Verkauf von afrikanischen Musikinstrumenten, afrikanischer Kleidung, Musik-CD, Möbeln, Souvenirs, Spielzeug etc.
  • ein großes Zirkuszelt für die Abendkonzerte
  • die „Offene Bühne"
  • ein Tuareg-Nomadenlager
  • Havana-Club Discozelt mit Cocktailbar
  • einen großen Gastronomiebereich
  • verschiedene Zelte und Bühnen, unter anderem auch ein Zelt für Kinder
  • Spielbereich für Kinder

Eintritt[Bearbeiten]

  • Um auf das Festivalgelände zu gelangen muss man Eintritt zahlen. Die Geländekarte kostet für Erwachsene acht Euro und für Schüler, Auszubildende und Studenten sechs Euro. Kinder unter zwölf Jahre können das Festivalgelände kostenlos besuchen. Eine Familienkarte kostet 25 Euro pro Tag, eine Dauerkarte für alle vier Tage kostet 28 Euro (Stand: 2016).
  • Separat gekauft werden müssen Eintrittskarten für die Abendkonzerte im Zirkuszelt (auch Vorverkauf möglich). Erfahrungsgemäß sind die Karten sehr begehrt und schnell vergriffen. Besitzer von Karten für die Abendkonzerte haben tagsüber freien Eintritt auf das Festivalgelände.
  • In begrenzter Anzahl gibt es Dauerkarten, die alle Abendkonzerte und zusätzlich die Leistungen der Geländekarte an allen vier Tagen beinhaltet. Für 2016 sind diese bereits ausverkauft.

Anfahrt[Bearbeiten]

Africa-Festival-Award[Bearbeiten]

Das Africa Festival verleiht jedes Jahr den Africa Festival Award (AFA) an Musiker und Künstler, die sich durch ihr besonderes Talent auszeichnen. Darüber hinaus wird der Award an Institutionen oder Personen verliehen, die sich in besonderer Weise für Afrika engagieren. Der Award wird während der offiziellen Eröffnung des Festivals verliehen. Der erste Africa-Festival-Award wurde 2001 an die senegalesische Musikgruppe Daara-J verliehen.

Besucherzahlen zurückliegender Africa-Festivals[Bearbeiten]

  • 2008: ca. 100.000 Besucher [3]
  • 2009: 105.251 Besucher [4]
  • 2010: 110.000 Besucher [5]
  • 2011: 83.500 Besucher (unter anderem wegen einem Gewitter) [6]
  • 2012: 100.000 Besucher [7]
  • 2013: Nach dem ersten Tag musste das Festivals wegen des Main-Hochwassers teilweise verlegt und teilweise abgesagt werden.
  • 2014: 75.000 bis 80.000 Besucher [8]
  • 2015: Über 80.000 Besucher [9]
  • 2016: 80.000 Besucher [10]
  • 2017: Über 80.000 Besucher [11]

Bilder[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerischer Rundfunk: Geschichte des Africa Festivals
  2. Homepage Africa-Festival
  3. Homepage Africa-Festival; Archiv
  4. Homepage Africa-Festival; Archiv
  5. Main-Post: „Africa Festival: Schmelztiegel der Kulturen“ (24. Mai 2010)
  6. Main-Post: „Africa Festival: Gewitter und weniger Gäste“ (6. Juni 2011)
  7. Main-Post: „Guter Besuch und viele Blasen“ (28. Mai 2012)
  8. Main-Post: „Bis zu 80 000 Besucher beim Africa Festival“ (1. Juni 2014)
  9. Main-Post: „Africa Festival 2016: Musik vom Kap der guten Hoffnung“ (8. Juni 2015)
  10. Main-Post: „Africa Festival: Den Besucherrekord gab's am Rande“ (29. Mai 2016)
  11. Main-Post: „Über 80 000 beim Africa Festival“ (28. Mai 2017)