Wolf Bartholomäus Wolfskeel zu Reichenberg

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Grabmal des Wolf Bartholomäus Wolfskeel zu Reichenberg

Wolf Bartholomäus Wolfskeel zu Reichenberg (* 1535; † 1605) übte die Herrschaft über Reichenberg und Rottenbauer aus.

Konfessionswechsel

In der Zeit der Gegenreformation stritt er mit dem Würzburger Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn und trat schließlich mit seiner Familie um 1580 dem protestantischen Glauben bei. Weil damals des Fürsten Glauben auch der des Volkes sein musste, sind seitdem die Dörfer im „Wolfskeel’schen Ländle“ überwiegend evangelisch-lutherisch. [1]. 1586 ist er mit seinem Bruder Hans am Reichskammergericht angeklagt, da er auf der Winterhäuser Gemarkung bei der Jagd angetroffen wurde, worauf diese und ihre Begleiter mit Büchsen auf die Kläger der Adelsfamilie der Schenken von Limpurg-Speckfeld einschlugen und sie in Rottenbauer gefangen setzten. Die Kläger beanspruchen Schadensersatzzahlungen in Höhe von 1000, 1500 bzw. 300 Gulden. Die Beklagten gaben an, der Zwischenfall habe sich in der Gemarkung von Rottenbauer ereignet und weisen den Vorwurf der schweren Körperverletzung zurück.

Grabmal

Sein Grabmal befindet sich auf der linken Seite des Eingangs zum Innenhof von Schloss Reichenberg. Es ist ein Werk des Bildhauers Michel Niklas aus dem Jahre 1605.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise