Withego Hildbrandi

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Withego Hildbrandi (* in Prag; † 16. Oktober 1381 in Zeitz) war Geistlicher und gewählter Bischof von Würzburg.

Geistliche Laufbahn[Bearbeiten]

Von 1360 bis 1371 ist er als Landschreiber von Kaiser Karl IV. in Sulzbach/Opf. bezeugt. Ab 1364 wirkte Withego als Domdechant im Hochstift Bamberg. 1372 wurde er in Würzburg durch das Domkapitel als Nachfolger von Albrecht II. von Hohenlohe zum Bischof gewählt.

Der Tausch der Bistümer[Bearbeiten]

Während Gerhard von Schwarzburg als Naumburger Bischof aufgrund seiner konfliktreichen und schuldenbeladenen Politik zunehmend in Bedrängnis geriet, kam es in zu einer Doppelwahl von Albrecht III. von Heßberg einerseits und Withego Hildbrandi andererseits.

Obwohl Albrecht von Heßberg im Kapitel weniger Stimmen erhalten hatte, bekam er die Anerkennung der Stadt Würzburg. Withego wandte sich hilfesuchend an Papst Gregor XI. in Avignon, was letztlich zu einem Tausch der Ansprüche mit Gerhard von Schwarzburg in Naumburg führte.

Bischof von Naumburg-Zeitz[Bearbeiten]

Withego wurde am 6. Oktober 1372 in Naumburg zum Bischof ernannt und konnte sein Amt problemlos antreten. Er verblieb dort als Bischof bis zu seinem Ableben.

Quellen[Bearbeiten]

  • Germania Sacra, NF 35 - Die Bistümer der Kirchenprovinz Magdeburg. Das Bistum Naumburg 1,1 und 1,2. Die Diözese, S. 862 ff. Onlinefassung

Weblinks[Bearbeiten]