Wilhelm Vorndran

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Dr. Wilhelm Vorndran (* 7. August 1924 in Sondernau/Lkr. Rhön-Grabfeld; † 4. September 2012 in Erlangen) war Jurist, Oberpostrat und bayerischer CSU-Landespolitiker.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Vorndran besuchte das Wirsberg-Gymnasium in Würzburg. Während des Zweiten Weltkrieges wurde er in die Wehrmacht einberufen und geriet im Mai 1945 in sowjetische Gefangenschaft, aus der er im Juli 1949 zurückkehrte. Sein Abitur holte er 1950 in Ansbach nach. Daran schloss sich ein Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, der Universität Köln und der Universität Erlangen an. Sein Referendariat schloss er 1954 erfolgreich ab und promovierte im Jahr 1956. Sein Assessor-Examen bestand er 1957. Bis 1972 war er bei der Deutschen Bundespost als Oberpostrat und Amtsvorsteher des Postamtes Erlangen tätig.

Mitgliedschaft[Bearbeiten]

Vorndran war Mitglied der K.St.V. Rheno-Frankonia.

Politische Laufbahn[Bearbeiten]

Vorndran war ab 1958 Mitglied des Bayerischen Landtags. Von 1981 bis 1989 war er der Landesvorsitzender des Arbeitskreises Juristen der CSU und von 1972 bis 1978 Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung. Von 1978 bis 1988 wirkte er im Amt des Justizstaatsekretärs und anschließend zwei Jahre lang als Leiter der Bayerischen Staatskanzlei. Anschließend wurde er in seiner letzten Legislaturperiode zum Präsidenten des Bayerischen Landtags gewählt und hatte dieses Amt vom 24. Oktober 1990 bis zu seinem Ausscheiden inne. Auf seine Initiative hin fand 1991 der erste „Tag der offenen Tür“ im Maximilianeum statt.

Ehrungen und Auszeichnungen (Auszug)[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]