Wilhelm Köglsperger

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Wilhelm Köglsperger (* 5. September 1887 in Bad Aibling/Obb.; † 22. Februar 1972 ebenda) war ein Kunstschreiner, Restaurator und Holzbildhauer.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Am 4. Juli 1900 trat er als Lehrling in den väterlichen Betrieb ein und erlernte das Schreinerhandwerk. Sein Lehrmeister in Sachen Holzschnitzkunst von 1905 bis 1910 Wilhelm Klippel, der für König Ludwig II. von Bayern gearbeitet hatte und an den Arbeiten der Fassade von Schloss Linderhof und der großen Galerie in Herrenchiemsee beteiligt war. Nach dem Tod seines Vaters im Oktober 1910 und der Meisterprüfung 1911 übernahm er den elterlichen Betrieb. Neben dem Hauptgeschäft als Möbelmanufaktur, war er auch künstlerisch Tätig und als Restaurator in Kirchen, Klöstern und Schlössern aktiv. Er modellierte während des Zweiten Weltkrieges an der Gewerbeschule in München und besuchte die Akademie der Bildenden Künste bis zu deren Zerstörung 1945. Im Rentenalter verkleinerte er seine Werkstätte und vermietete einen Teil des Betriebs, war aber bis zu seinem Tod als Künstler, Restaurator und Kunstsammler tätig.

Werke in Würzburg[Bearbeiten]

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Thomas Wehner (Bearb.): Realschematismus der Diözese Würzburg. Dekanat Würzburg-Stadt, 1992, S. 48.

Weblinks[Bearbeiten]