Wanderweg Schwarzkiefer (Leinach)

Der Wanderweg Schwarzkiefer führt auf etwa 7 km Länge durch die Gemarkung der Gemeinde Leinach.
Geschichte
Der Wanderweg wurde von den Unabhängigen Bürgern Leinach (UBL) angelegt und am 1. April 2007 eröffnet.
Verlauf
Ausgangspunkt und Endstation des Weges ist in unmittelbarer Nähe der Bushaltestelle Burkardusstraße – direkt am Rathaus der Gemeinde Leinach. Der Weg führt über die Rathausstraße, die Grupshausener Straße an der Bäckerei Kachel vorbei ins Hirschtal. Vor dem Sportplatz des Fußball-Clubs Blau-Weiss rechts abbiegend in die Sportplatzstraße und sich dann oberhalb der Sportanlage links haltend, gelangt man auf einen Feldweg, der sich an der rechten Flanke des Hirschtals und unterhalb des Kiliansberges bis zum Ziegelrain hinzieht.
Wo der geteerte Weg rechts abbiegt und zur Bergkuppe führt, befindet man sich an einem – in der Leinacher Flur – einmaligen Platz. Nur hier kann man auf einem Rundblick 13 Flurteile mit eigenem Flurnamen sehen. (Anger, Ackerzagel, Röte, Sprangert, Ziegelrain, Leberkeller, Kiliansberg, Landwehr, Martinshecke, hintere Loch-Fähnlein, untere und obere Romersrot, Häckerlein und Hirschtal).
Der Weg biegt nach links zur Talsohle und einem Bildhäuschen ab auf einen geschotterten Weg, der den Wanderer entlang des Schwarzkiefernbestandes „Ziegelrain“ zu einem kurzen, aber steilen Anstieg führt. Ist dieser einmal geschafft, ist die weitere Wegstrecke leicht und locker zu bewältigen. Nach dem Anstieg werden die Wandernden nach links geführt durch das Flurstück „Platte“ zum höchsten Punkt der Wanderung, zur Flurlage „Vogelhütte“. Von hier aus kann man das Wegkreuz am „Greußenheimer Berg“ sehen.
Auf dem Weg zur Platte – am Greußenheimer Weg – wurde im Zuge der Flurbereinigung 1928 ein großer Steinhaufen weggeräumt, unter dem man ein Hügelgrab [1] fand. Es wird berichtet, dass 150 Wagenladungen Steine für den Wegebau genutzt werden konnten. Das Grab war schon von Grabräubern leer geräumt.
Der Weg führt nun geradeaus – fast immer leicht abfallend – oberhalb des Ziegelrains und des Goldberges entlang durch Schwarzkiefernwald, offene Felder und Weinberge zurück nach Leinach.
Erwähnenswert ist hier noch, dass 1946, am sog. „Hohen Hannes“, der erste Fußballplatz der damaligen Gemeinde Oberleinach angelegt wurde. Der Tag der Einweihung am 1. Mai 1947 war der letzte Regentag bis zum Oktober 1947. Eine lange Dürreperiode folgte, die den Menschen ein schlimmes Erntejahr einbrachte.
Bevor der – jetzt steil abfallende – Weg ins Dorf führt, biegt man wiederum links ab und wandert über die Pater-Vincenz-Straße und die Burkardusstraße zurück zum Ausgangspunkt, dem Leinacher Rathaus. Wer die Kirche St. Laurentius besuchen will, geht einfach geradeaus weiter. Er stößt direkt auf den Zugang zur Kirche und zur „Alten Schule“.
ÖPNV
| Nächste Bushaltestellen: | Leinach/Burkardusstraße, Leinach/An der Weeth |
Siehe auch
Quellen und Weblinks
- Wanderweg Schwarzkiefer auf ubl-leinach.de
- Wanderweg Schwarzkiefer im BayernAtlas (Am Anfang und Ende teilweise andere Wegführung)
- Wanderweg Schwarzkiefer auf komoot.com
