Würzburger Sängerverein 1847 e.V.

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Der Würzburger Sängerverein 1847 e.V. ist der übergeordnete Verein des Valentin-Becker-Chors.

Geschichte

Ansichtskarte zum 50. Stiftungsfest (1897)

Am 15. April 1847 gründete der Stadtkämmerer Valentin Eduard Becker mit nur 45 Sängern den Würzburger Sängerverein und leitete diesen 30 Jahre lang.

Unter Beckers Nachfolger, dem Chorleiter Simon Breu rückte der Chor des Würzburger Sängervereins durch regelmäßige öffentliche Auftritte in den Vordergrund des kulturellen Lebens der Stadt.

Der Begründer der Würzburger Chormusiktage Hans Schreck war von 1971 bis 1991 Chorleiter der neu gegründeten Würzburger Singgemeinschaft, einem Zusammenschluss von Sängerverein und der Würzburger Chorvereinigung von 1890.

Chorgemeinschaften

Mit Gründung des Oratorienchores Würzburg am 1. Januar 2001 und seinem Eintritt in den Würzburger Sängerverein beherbergt der WSV unter seinem Dach zwei Chöre mit unterschiedlichem Repertoire: Der Stammchor des Vereins, der sich 2005 den Namen Valentin-Becker-Chor gab, sieht sich in der Tradition des Sängervereins der Pflege des weltlichen Liedgutes verpflichtet. Der Oratorienchor entwickelte sich seit seinem Bestehen unter der Leitung des Dekanatskantors Matthias Göttemann zu einem großen leistungsbezogenen Chor. In jährlich drei musikalischen Projekten erarbeitet der Chor Werke aus allen Epochen der Musikgeschichte vom Barock bis zur Moderne.

Chormitglieder

Beide Chöre verzeichnen in den letzten Jahren einen Zuwachs an Sängerinnen und Sängern. Mit zurzeit etwa 210 aktiven Sängerinnen und Sängern (in beiden Chören) und ca. 120 fördernden, passiven Mitgliedern verleiht der Sängerverein seiner Arbeit entsprechendes Gewicht.

Ehrungen und Auszeichnungen

Quellen und Literatur

  • Bruno Rottenbach: Die geheimnisvolle Pariser Droschkennummer 10416. Spaziergang durch das Würzburger Vereinsleben - Fundament gesellschaftlichen Lebens, in: 15 Jahrhunderte Würzburg. Eine Stadt und ihre Geschichte, hrsg. von Heinz Otremba, Echter Verlag, Würzburg 1979, S. 442-461, S. 444 f.

Weblinks