Valentin Schober

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Geistlicher Rat Pfarrer Valentin Schober

Valentin Schober (* 19. August 1904 in Steinbach bei Zeil; † 9. September 1973 in Haßfurt) war vom 7. Juli 1945 bis 1. Oktober 1972 der zweite Pfarrer der Adalberokirche.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Sterbebildchen von Valentin Schober

Am 16. März 1930 wurde er zusammen mit dem späteren Bischof Dr. Josef Stangl in Würzburg zum Priester geweiht. Als Kaplan kam er am 1. April 1930 zunächst in die Pfarrei St. Josef in Schweinfurt, am 16. April 1931 in die Stadtpfarrei Neumünster in Würzburg und am 1. April 1936 als Präfekt ins Philosophenheim in Würzburg. Am 1. Mai 1938 trat Valentin Schober als städtischer Studienrat seinen Dienst als Religionslehrer an der Städtischen Handelsschule und Mittelschule an. Bis zu seiner Ernennung am 7. Juli 1945 zum Pfarrer von St. Adalbero war er während des Dritten Reiches auch in der Gefängnisseelsorge tätig. Obwohl die Adalberokirche beim Bombenangriff auf Würzburg am 16. März 1945 schwer beschädigt worden war, konnte Pfarrer Schober bereits am Gründonnerstag des Jahres 1946 wieder den ersten Gottesdienst in seiner Pfarrkirche feiern.

In den folgenden Jahren setzte sich Valentin Schober sehr für den Wiederaufbau der Adalberokirche ein. Am 16. Dezember 1956 wurde er für seine Verdienste um die Pfarrei zum Geistlichen Rat ernannt.

Nach der Abtrennung der Pfarrei St. Andreas hatte Schober die Seelsorge für rund 7000 Gläubige und die Bewohner von fünf Heimen. Während seines Wirkens als Pfarrer spendete er fast 7000mal das Sakrament der Taufe und schloss rund 4000 Ehen. Durch seine Schule gingen in dieser Zeit zehn Kapläne.

Nachdem Pfarrer Schober am 1. Oktober 1972 in den Ruhestand versetzt worden war, arbeitete er bis zu seinem Tod am 9. September 1973 in der Seelsorge Haßfurt mit.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  • Main-Post vom 2. Oktober 1972
  • Direktorium der Diözese Würzburg, Gesamtausgabe 2014/2015, S. 166