Torturmtheater Sommerhausen

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Das Würzburger Tor - Heimat des Torturmtheaters Sommerhausen
Eingang zum Torturmtheater

Das Torturmtheater in Sommerhausen zählt zu den kleinsten Theaterbühnen Deutschlands.

Geschichte

1950 richtete Luigi Malipiero im Turm über dem Würzburger Tor das Torturmtheater mit nur 50 Sitzplätzen und einer winzigen Bühne ein. Malipiero machte Sommerhausen bekannt und erreichte schon zu Lebzeiten einen geradezu legendären Ruf, bei Theaterfreunden ebenso wie bei jungen Theaterleuten. Nach dem Tod des ersten Prinzipals 1975 übernahm Veit Relin, österreichischer Autor, Regisseur, Schauspieler und Maler am 27. Februar 1976 das Torturmtheater. Unter seiner Leitung konnte man neue Stücke junger Autoren erleben, die man im Fernsehen nicht sah. Es wurden unter seiner Intendanz heitere, schwarzhumorige, aber auch ernste Stücke aufgeführt. Nach seinem Ableben im Januar 2013 war Angelika Relin für das Theater verantwortlich, die diese Ausrichtung in seinem Sinne fortsetzte. Am 27. Februar 2026 war nach genau 50 Jahren Schluss mit der Ära Relin: Angelika Relin, Witwe und Nachfolgerin von Veit Relin, hörte als Theaterleiterin auf. [1]

Im April 2026 begann eine neue Ära unter der Intendanz des Künstler-Ehepaars Katja Thost-Hauser und Christian Peter Hauser. [2]

Namensgeber

Namensgeber war das Würzburger Tor, Teil der ehemaligen Ortsbefestigung Sommerhausen, in dessen Mauern das Theater untergebracht ist.

Quellen

  • Theaterbroschüre des Landkreis Würzburg, 2018, S. 56

Weblinks

Einzelnachweise

Kartenausschnitt

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