Ortsbefestigung Sommerhausen

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Historischer Ortsrundgang Sommerhausen
Stadtmauer mit Maintor im Gregor-Kober-Weg

Die Ortsbefestigung der Marktgemeinde Sommerhausen ist auch heute noch in vielen Teilen erhalten.

Geschichte

Der Marktort Sommerhausen mit seiner Befestigungsmauer des späten 15. bzw. frühen 16. Jahrhunderts und seinem flussseitigen, teilweise mit Gärten besetzten Vorgelände steht durch den Flussübergang in enger Verbindung mit dem gegenüberliegenden Winterhausen. Der Altort wird von einer Stadtmauer mit Mauerring, Mauertürmen, (größtenteils verfüllten) Gräben und drei Toren umgeben. Die ehemalige Kirchenburg der Frauenkirche (Sommerhausen) wurde in die Ortsbefestigung integriert. Heute besteht ein nahezu vollständig erhaltener hochrechteckiger Mauerbering, der teilweise noch bis zu sieben Meter Höhe aufweist.

Tore

Sehenswert sind unter anderem das Würzburger Tor (Hauptstraße 1), das Ochsenfurter Tor (Hauptstraße 46) mit Walmdach, Dachreiter und Uhr und das Maintor (Maingasse) mit Krüppelwalmdach, Hochwassermarken und Fensterläden. Am Rumorknechtsweg wurde im 18. Jahrhundert noch eine Pforte in die Befestigungsmauer eingebaut.

Türme

Viele der Türme sind noch sehr gut erhalten, beispielsweise der Blaue Turm (Katharinengasse 17) mit blauem Schieferdach, der Rote Turm (Am Berghof 13) mit rotem Ziegeldach, der Wehrturm Flurersturm (Am Berghof 7) oder auch der Rumorknechtsturm (Rumorknechtsweg 2).

Siehe auch

Weblinks