Staustufe Randersacker

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Staustufe Randersacker

Die Staustufe Randersacker ist eine Schleuse mit Wehranlage im Main auf Höhe des Ortes Randersacker.

Schleuse[Bearbeiten]

Die Schleuse hat eine Fallhöhe von 3,30 Meter. Die Schleusenkammer ist 300 Meter lang und hat eine Breite von 12 Meter. Als Schleusentore werden im Oberwasser Klapptore im Unterwasser Schlagtore eingesetzt. Die Anlage wurde 1950 erbaut und in Betrieb genommen. Schleusungsvorgang und Schiffssignalanlage wird videoüberwacht vom Schleusenwärter der Staustufe Würzburg ferngesteuert.

Wehr und Kraftwerk[Bearbeiten]

Die Stauhaltung des Oberwassers betägt 10,14 km. Insgesamt fällt das Wasser über drei Walzen mit je 30 Meter Breite herab: Eine Versenkwalze und zwei Normalwalzen. Auf Heidingsfelder Seite befindet sich ein Kraftwerk, das mit zwei Kaplanturbinen mit einer Durchfließmenge von 50 m³/s eine Leistung von 2,51 MegaWatt erzeugt. Über die Brücke führt ein Gehweg, über den man nur über eine Treppe gelangt. Er verbindet Randersacker mit dem Gewerbegebiet Winterhäuser Straße im Würzburger Stadtbezirk Heidingsfeld. Den Boden bildet ein Metallgitter, durch das man hindurch direkt auf das Wehr schauen kann.

Bildergalerie[Bearbeiten]

Nächste Staustufen[Bearbeiten]

Die nächstgelegene Staustufe mainabwärts ist die Staustufe Würzburg, mainaufwärts die Staustufe Goßmannsdorf.

Weblinks[Bearbeiten]

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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