Schleehof

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Gemarkungsgrenzstein Schleehof (1690)

Der Schleehof war ein mittelalterlicher und frühneuzeitlicher, landwirtschaftlich geprägter Weiler auf dem Gelände der heutigen Balthasar-Neumann-Kaserne in Veitshöchheim.

Lage

Der Weiler lag an der heutigen Gemarkungsgrenze Veitshöchheim-Würzburg etwa 250 Meter östlich des Hubschrauberlandeplatzes der Kaserne.

Beschreibung

Der Schleehof bestand aus fünf kleinen, zusammenliegenden Höfen und einem ovalen (Lösch-)Teich. Die Grundfläche lag bei etwa 65 auf 85 Meter. Umgeben war der Schleehof von Steuobstwiesen, Gärten und Äckern. Feldwege führten unter anderem nach Veitshöchheim, Ober- und Unterdürrbach.

Heutige Zeugnisse

Vom einstigen Schleehof sind keine Überreste mehr zu sehen, das Areal wird vollständig militärisch genutzt. Im Bereich des Schleehofs gab es archäologische Befunde. Der frühere Standort ist aufgrund dessen als Bodendenkmal mit der Denkmalnummer D-6-6125-0125 erfasst.

Ein alter Gemarkungsstein des Schleehofs von 1690 steht gegenwärtig im Eingangsbereich des Veitshöchheimer Rathauses.

Der Weiler ist Namensgeber für das Gewerbegebiet Schleehof, den Schleehoferpfad und den Schleehoferfahrtweg.

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Kartenausschnitt

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