Rieslaner

Aus WürzburgWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Rieslanerrebe

Rieslaner ist eine einheimische Weißweinsorte, die aus einer Sortenkreuzung im Jahr 1921 entstand.

Namensgeber[Bearbeiten]

Namensgeber sind die Eltern. Der Rieslaner ist eine Kreuzung aus Silvaner und Riesling. Die anfangs verwendete Bezeichnung Mainriesling wurde wegen Verwechselungsgefahr nicht anerkannt.

Geschichte und Anbaufläche[Bearbeiten]

Der Ökonomierat Dr. August Ziegler (1885-1937) kreuzte die Sorte an der Bayerischen Landesanstalt für Wein-, Obst- und Gartenbau in Veitshöchheim. In Mainfranken waren Ende Juli 2014 rund 34,06 Hektar mit dieser Rebsorte bestockt. [1] Die Anbaufläche ist leicht abnehmend. [2]

Rieslaner im Weinberg[Bearbeiten]

Die Rebe ist sehr gut kalkverträglich und weist in guten Lagen eine gute Winterfestigkeit auf. Sie bedarf bester Lagen und verlangt bessere Böden als der Riesling. Rieslaner ist kaum anfällig gegenüber Falschem Mehltau und mittelmäßig anfällig für Echten Mehltau und Botrytis.

Geschmack[Bearbeiten]

Die Frucht erinnert im Geruch und Geschmack an Zitrusfrüchte, Maracuja, bei reifen Weinen an Pfirsich. Falls lieblich ausgebaut, aromatisch und feinfruchtig mit belebender Säure.

Essen und Trinken[Bearbeiten]

Sehr gut passend zu gereiftem Bergkäse und zu salzigem Käse. Langlebig mit hohem Reifepotential. Edelsüß besonders als Aperitif gereicht. Rieslaner ist auch hervorragend als Sektgrundwein geeignet.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Dr. Arnold Schwab, SG Weinbaumanagement, RIESLANER (Publikation der LWG Veitshöchheim)