Repair Café

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Das Repair Café ist ein jährlich stattfindender Treffpunkt in Form einer Selbsthilfewerkstatt, die an einem Sonntagnachmittag vier Stunden zur Reparatur defekter gebrauchter Gegenstände geöffnet hat.

Geschichte[Bearbeiten]

Das erste Repair-Café geht auf die Initiative der Publizistin Martine Postma zurück und wurde 2009 in Amsterdam angeboten. Postma setzte sich für Nachhaltigkeit auf lokaler Ebene ein, insbesondere für die Verringerung der Abfallmengen. Das erste Repair Café in Würzburg fand im Jahr 2014 statt und bietet Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, gemeinsam mit Fachleuten ihre defekten Gebrauchsgegenstände reparieren zu können. Es stehen Expertinnen und Experten aus den Bereichen Fahrrad, Computer, Holz, Kleidung sowie Forst- und Gartengeräten zur Verfügung. Ehrenamtliche Helfer sorgen auch für Kaffee und Kuchen. Allen Besuchern, denen nicht das richtige Werkzeug zur Verfügung steht oder das Know-How fehlt, wird kostenlos weitergeholfen.

Trägerschaft[Bearbeiten]

Das Repair Café ist eine rein ehrenamtlich wirkende Initiative, die von der Agenda 21 und der Umweltstation der Stadt Würzburg sowie von den Vereinen Transition Town, Nerd2Nerd, CoWorking, angestöpselt e.V., Freirad und Foodsharing organisiert, unterstützt und durchgeführt.

Organisatorische Einschränkungen[Bearbeiten]

Pro Besucher können maximal zwei Geräte zur Reparatur mitgebracht werden. Ladegeräte und Ersatzteile, insofern die defekten Teile bekannt sind, müssen mitgebracht werden. Es werden keine Softwareprobleme behandelt und keine Datensicherungen durchgeführt. Bei Handys und Laptops können nur kleine Reparaturen durchgeführt werden, da die Beseitigung größerer Defekte zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde.

Termin[Bearbeiten]

Veranstaltungsort[Bearbeiten]

Repair Café
Fablab und CoWorking
Veitshöchheimer Straße 14
97080 Würzburg

Öffnungszeiten[Bearbeiten]

Sonntag: 14.00 - 18.00 Uhr

ÖPNV[Bearbeiten]

Bus.png Nächste Bushaltestelle: Kulturspeicher


Quellen[Bearbeiten]

  • Presseartikel der Stadt Würzburg zum zehnjährigen Jubiläum vom 6. November 2019