Röntgen-Gedächtnisstätte

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Röntgenröhre um 1920
Röntgen-Gedächtnisstätte
Originallabor von Wilhelm Conrad Röntgen

Am Ort der Entdeckung der Röntgenstrahlen durch Wilhelm Conrad Röntgen, im Ehemaligen Physikalischen Institut der Universität Würzburg, wurde die Röntgen-Gedächtnisstätte eingerichtet.

Geschichte

Am 9. Dezember 1923 eröffnete Professor Ernst Wagner, ein Assistent, Doktorand und einer der Würzburger Nachfolger Röntgens, ein „Röntgen-Gedächtnis-Zimmer“ im Physikalischen Institut. [1] Seit 1985 ist die Gedächtnisstätte als Museum eingerichtet und öffentlich zugänglich.

Exponate

Die heutige Röntgen-Gedächtnisstätte vermittelt einen Einblick in die experimentelle Physik des ausgehenden 19. Jahrhunderts und zeigt neben der Entdeckungsapparatur einen Kathodenstrahlversuch – der Basis der Entdeckung der Röntgenstrahlen war – ebenso wie einen Durchleuchtungsversuch mit X-Strahlen und den historischen Hörsaal Röntgens.

Träger

Betrieben wird die Gedenkstätte vom Röntgen-Kuratorium Würzburg e.V..

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Samstag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Der Eintritt (ohne Führung) ist frei.

Führungen

Führungen werden nach vorheriger Vereinbarung angeboten. Die Führung dauert ca. eine Stunde und zeigt neben dem Kathodenstrahlversuch interessante Einblicke in das Leben von Wilhelm Conrad Röntgen, dem ersten Nobelpreisträger der Stadt Würzburg.

Auszeichnung

Im Juni 2016 wurde das Gebäude des früheren physikalischen Instituts von der Europäischen Physikalischen Gesellschaft als „Historische Stätte“ ausgezeichnet.

Kontakt

Röntgen-Kuratorium Würzburg e.V.
Röntgenring 8
97070 Würzburg
Telefon: 0931-3511-6002

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Horst Teichmann: Die Entwicklung der „Physik“ im 4. Saeculum der Universität Würzburg, erläutert an der Geschichte eines Institutsgebäudes. in: Vierhundert Jahre Universität Würzburg. Eine Festschrift. hrsg. von Peter Baumgart, Verlag Degener & Co., Neustadt an der Aisch 1982, S. 787-807, S. 804