Philipp Voit von Rieneck

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Philipp Voit von Rieneck († 14. April 1580 in Würzburg) war Stiftskanoniker in St. Burkard und Landrichter im Herzogtum Franken.

Familiäre Zusammenhänge[Bearbeiten]

Philipp entstammt der fränkischen reichsfreien Adelsfamilie der Voit von Rieneck. Die Angehörigen der Familie standen ursprünglich als Ministerialen im Dienste der Grafschaft Rieneck.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Er wird am 21. Juni 1549 als Domizellar am Adeligen Säkularkanonikerstift St. Burkard aufgeschworen. Ab 1551 ist er Mitglied des Domkapitels. Vom Burkarder Kanonikat resigniert er am 11. August 1554. Er studiert ab 1555 in Köln, Orléans und ab 1562 in Freiburg im Breisgau. Am 7. April 1565 wird er zum Subdiakon geweiht. 1567 wird er Landrichter im Herzogtum Franken und 1569 Domkustos in Würzburg.

Letzte Ruhestätte[Bearbeiten]

Philipp Voit von Rieneck wurde in der Sepultur des Kiliansdomes begraben.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Alfred Wendehorst, Die Benediktinerabtei und das Adelige Säkularkanonikerstift St. Burkard in Würzburg / im Auftrag des Max-Planck-Instituts für Geschichte, Berlin; New York: de Gruyter, 2001 (Germania sacra ; N.F. 40: Die Bistümer der Kirchenprovinz Mainz: Das Bistum Würzburg; 6) ISBN 3-11-017075-2, S. 279