Philipp Freiherr von Zu Rhein

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Philipp Hermann Freiherr von Zu Rhein

Philipp Hermann Freiherr von Zu Rhein (* 13. Februar 1809 in Würzburg; † 13. Januar 1870 in München) war königlich-bayerischer Regierungsbeamter.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Sein älterer Bruder war der königlich bayerische Regierungspräsident Friedrich Freiherr von Zu Rhein. Zunächst besuchte er die Königliche Studienanstalt in Würzburg, wo er 1821 für seine Leistung in der Zeichenkunst ausgezeichnet wurde. Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften begann er als königlicher Kammerjunker seine berufliche Laufbahn im bayerischen Staatsdienst 1834 als Sekretär der Regierung von Unterfranken in Würzburg und wurde dort bereits 1835 zum Regierungsratsassessor befördert.

Landrichter und Regierungspräsident von Oberbayern[Bearbeiten]

Im Jahr 1841 folgte seine Ernennung zum königlichen Landrichter in Bad Kissingen. Zu diesem Zeitpunkt war er bereits königlicher Kammerherr. 1847 wurde er als Regierungsrat wieder an die Regierung von Unterfranken versetzt. Zuletzt wurde Zu Rhein 1853 zum Regierungspräsidenten der Regierung von Oberbayern mit Sitz in München ernannt. Noch im selben Jahr übernahm er den Vorsitz des „Landwirtschaftlichen Kreisvereins von Oberbayern“, an dessen Spitze er bis zu seinem Tod stand.

Er förderte das gewerbliche und landwirtschaftliche Fortbildungswesen. Landwirtschaftliche Winterschulen und Spezialkurse entstanden zur Ausbildung von Kulturtechnikern und Kulturvorarbeitern. Zu Rhein ließ die landwirtschaftliche Wanderlehre ausbauen und statt nur einer gab es am Ende seiner Vorstandschaft gleich vier landwirtschaftliche Zeitschriften. Zu Rhein förderte die Landwirtschaft in seinem Amtsbezirk insgesamt, gründete einen landwirtschaftlichen Kreditverein in Oberbayern und organisierte das Zuchtwesen neu.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Mitgliedschaft[Bearbeiten]

Freiherr von Zu Rhein war Mitglied des Corps Bavaria Würzburg.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]