Blauer Turm (Sommerhausen)

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Blauer Turm (Feldseite)
Blauer Turm (Stadtseite)

Der Blaue Turm ist Teil der ehemaligen Ortsbefestigung Sommerhausen.

Namensgeber[Bearbeiten]

Den Namen erhielt der Turm wegen seiner Dacheindeckung mit blauem Schiefer.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Turm verfügt über ein unterirdisches Verließ, in dem von 1750 bis 1837 die von der Herrschaft verhängten Strafen vollzogen wurden.

Die ersten Künstler, die den Turm bewohnbar machten, waren die Schauspieler Ernst Kuhr und Peter Martin Urtel, die während einer Paddeltour 1937 den Turm für sich entdeckten. 2018 richteten sich Sabine Aschrich und Thomas Maresch dort ein. [1]

Baubeschreibung[Bearbeiten]

Der ehemalige Wehr- bzw. Gefängnisturm ist ein runder, viergeschossiger Massivbau mit Kegeldach und ehemals quadratischem Aufsatz. Er ist bezeichnet auf die Jahre „1513“ und „1543“.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen und Literatur[Bearbeiten]

  • Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Baudenkmäler in Sommerhausen, Nr. D-6-79-187-2
  • Georg Furkel: Sommerhausen in Wort und Bild. 2. Auflage, Selbstverlag der Gemeinde Sommerhausen, Würzburg 1970

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Main-Post: „Zwei Künstler im Blauen Turm“ (29. Mai 2018)

Kartenausschnitt[Bearbeiten]

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