Matthäus Günther

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Matthäus Günther (Selbstbildnis 1763)

Matthäus Günther (* 7. September 1705 in Peißenberg; † 30. September 1788 in Haid) war bayerischer Maler und Graphiker im 18. Jahrhundert.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Vermutlich begegnete Günther in der Schule im Benediktinerkloster Wessobrunn schon früh einigen der dort beschäftigten Künstler, die sein Interesse an der Malerei weckten. Er absolvierte von 1721 bis 1723 in Murnau am Staffelsee eine Lehre als Maler und arbeitete danach von 1723 bis 1728 in München als Geselle von Cosmas Damian Asam.

Günther zog nach den Gesellenjahren bei Asam nach Augsburg und erwarb 1731 durch Heirat als zugezogener Künstler die Augsburger Bürgerrechte. 1763 wurde er Leiter der Augsburger katholischen Kunstakademie.

Künstlerisches Oeuvre[Bearbeiten]

In etwa 55 aktiven Jahren prägte Günther bis 1787 die Malerei des Rokoko im süddeutschen Raum bis nach Württemberg, Franken und Tirol. Deutlich wird der Einfluss von Giovanni Battista Tiepolo, den er in Würzburg kennengelernt hatte. Hier stattete Günther 1752 das Käppele mit einem Deckenfresko aus, während Tiepolo zeitgleich das Deckengemälde im Treppenhaus der Residenz schuf.

Werke in Würzburg und Umgebung (Auszug)[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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