Maria Rosalia Ditterich

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Sr. Maria Rosalia Ditterich OSB (* 1. September 1751 in Würzburg; † 17. August 1830 ebenda) war Benediktinernonne und letzte Äbtissin in Würzburg.

Geistliche Laufbahn[Bearbeiten]

Sie trat am 7. August 1768 ihr Noviziat an und legte am 16. August 1769 ihre Ordensgelübde ab.

Letzte Äbtissin in Würzburg[Bearbeiten]

Am 31. Mai 1796 wird sie zur Klostervorsteherin gewählt und am 26. Juni zur Äbtissin geweiht. Maria Rosalia war die letzte Leiterin im Benediktinerinnenkloster St. Afra durch die Säkularisation am 25. Juni 1803. Als Folge verliert die Äbtissin das Repräsentationsrecht, das an ihren Thüngersheimer Besitz geknüpft war. Die Besitzrechte der Kirche und der Klöster gingen an das Königreich Bayern über.

Nachlass[Bearbeiten]

Ihren privaten Besitz erbten arme Bürger und das Waisenhaus, wie das Intelligenzblatt für den Unter-Mainkreis des Königreichs Bayern am 30. August 1830 bekannt machte.

Literatur[Bearbeiten]

  • Georg Link, Klosterbuch der Diöcese Würzburg, Würzburg 1876, Band 2, S. 626

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]