Landgericht Remlingen

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Das Königlich-Bayerische Landgericht Remlingen war eine regionale Justizbehörde in Bayern.

Verwaltungstechnische und judikative Bedeutung[Bearbeiten]

Landgerichte im Königreich Bayern waren Gerichts- und Verwaltungsbehörden, die 1862 in administrativer Hinsicht von den Bezirksämtern und 1879 in Sachen der Rechtsprechung von den Amtsgerichten abgelöst wurden. Das Remlinger Landgericht war kurzzeitig ein von 1848 bis 1849 bestehendes bayerisches Landgericht älterer Ordnung.

Geschichte[Bearbeiten]

Das am Ort bestehende Herrschaftsgericht der Grafschaft Castell und der Grafschaft Wertheim hatte bis zur Aufhebung der adeligen Gerichtsbarkeit im Königreich Bayern am 4. Juni 1848 Bestand. Das Landgericht Remlingen wurde als königliche Gerichts- und Polizeibehörde eingerichtet, aber bereits ein Jahr später wurde der Landgerichtsbezirk aufgelöst und aufgeteilt.

Gerichtsbezirk[Bearbeiten]

Die Gemeinden Remlingen, Urspringen und Billingshausen kamen zum Landgericht Marktheidenfeld, die beiden letzteren später zum Landgericht Rothenfels. Oberaltertheim, Unteraltertheim und Steinbach wurden dem Landgericht Würzburg (links des Mains) zugeschlagen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]