Konrad Schliephake

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Dr. Konrad Schliephake (* 2. Mai 1944 in Würzburg) ist Geograph und war akademischer Direktor an der Universität Würzburg.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Schliephake studierte Geographie mit den Nebenfächern Wirtschaftswissenschaften, Orientalistik und Geologie in Gießen, an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und in Tunis. 1969 schloss er mit dem Diplom ab und promovierte 1972 in Gießen. Von 1971 bis 1975 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Afrikakunde in Hamburg.

Dozent in Würzburg[Bearbeiten]

Seit 1975 war er am Institut für Geographie und Geologie tätig. Zwischen 1980 und 1985 wirkte er als Regionalplaner am Planungsministerium in Riad, Saudi-Arabien und kehrte danach wieder an die Universität an den Lehrstuhl II (Kulturgeographie) zurück, bis er 2009 in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Forschungsgebiete[Bearbeiten]

Sein Hauptinteresse galt der Nutzung und Verknappung der natürlichen Ressourcen, insbesondere von Trinkwasser, in den arabischen Ländern, die räumliche Entwicklung unter dem Einfluss von Industrialisierung und Verkehrsausbau sowie die Mobilität von Personen und Gütern im Spannungsfeld zwischen Angebot und Nachfrage.

Publikationen (Auszug)[Bearbeiten]

  • Konrad Schliephake, Bewegung in der Stadt. Daten und Gedanken zum Stadtverkehr in Würzburg, in: Würzburg heute, Heft 49.
  • Konrad Schliephake, Urbanisierung und Suburbanisierung am Südrand der Stadt Würzburg - Strukturen und Mobilitäten in den neuen Stadtteilen Heuchelhof und Rottenbauer, Würzburg, 1987.
  • Arnulf Marquardt-Kuron und Konrad Schliephake (Hrsg.), Raumbezogene Verkehrswissenschaften – Anwendung und Konzept, Bonn, 1996
  • Konrad Schliephake, Stefan Albrecht (Hrsg.), Würzburger Geographische Manuskripte Heft / Vol. 80, Würzburg, 2013

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]