Karl von Martini

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Karl Ritter von Martini (* 20. Januar 1855 in München; † 18. August 1935 ebenda) war bayerischer Offizier und zuletzt General der Infanterie.

Militärische Laufbahn[Bearbeiten]

Martini trat nach der Schulzeit 1873 als Zeitsoldat in das 1. Infanterie-Regiment „König“ der Bayerischen Armee ein. Am 27. November 1876 wurde er zum Leutnant befördert. Von 1883 bis 1886 absolvierte er die Bayerische Kriegsakademie und wurde am 17. April 1886 zum Oberleutnant und am 3. April 1903 als Oberst Kommandeur des 15. Infanterie-Regiment "König Friedrich August von Sachsen" in Neuburg/Donau. Am 28. Oktober wurde er als Kommandeut der 3. Infanterie-Brigade in Augsburg zum Generalmajor befördert. Ab 5. August 1909 kommandierte er als Generalleutnant die 6. Division in Regensburg.

General in Würzburg[Bearbeiten]

Ab 21. April 1912 war Martini unter gleichzeitiger Beförderung zum General der Infanterie Kommandierender General des II. Königlich Bayerischen Armee-Korps in Würzburg. Diesen Rang behielt er auch nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs bei. Im August 1914 führte er sein Korps im Verband der 6. Armee während der Schlacht in Lothringen und übergab es am 4. November 1914 an Generalleutnant Otto von Stetten. Danach stellte man Martini zur Disposition und verwendete ihn vom 3. September 1918 bis Kriegsende noch als Kommandierenden General des stellvertretenden Generalkommandos des I. Armee-Korps in München.

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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