Johannes Ruppert

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Dr. Johannes Ruppert (* 1852; † 21. Januar 1931 in Sulzdorf) war Geistlicher und vom 10. November 1897 bis September 1908 Ortspfarrer in Randersacker.

Leben und Wirken

Nach dem Theologistudium und der Promotion wurde er zum Priester geweiht. Ruppert war Präses der Kolpingsfamilie Würzburg-Heidingsfeld. Unter seiner Leitung entstand ein Baufonds zu einem Heidingsfelder Kolpinghaus. Dieses hatte allerdings 1906 erst ein Kapital von 100 Mark.

Ortspfarrer von Randersacker

1897 wurde Ruppert Ortsgeistlicher in Randersacker. Am 25. März 1903 (am Festtag Mariä Verkündigung) segnete Pfarrer Ruppert den Grundstein für den Bau der Maria-Schmerz-Kapelle in Randersacker. [1] Im September 1908 verließ er die Pfarrgemeinde.

Posthume Würdigung

Nach Johannes Ruppert wurde die Ruppertsgasse im Stadtbezirk Heidingsfeld benannt.

Siehe auch

Quellen und Literatur

  • Bruno Rottenbach: Chronik Markt Randersacker. Heimatbuch der Gemeinde Randersacker und des Ortsteiles Lindelbach. Hrsg.: Markt Randersacker 1988, S. 217 ff.

Hinweise

  1. In der im Rahmen eines Festaktes in den Grundstein eingemauerten Urkunde heißt es: „25 Jahre ist es her, seit Papst Leo VIII. das Schifflein Kirche lenkt, 17 Jahre, seit unser geliebter Prinzregent Luitpold die Regierung unseres Bayernlandes übernommen hat, 15 Jahre, seitdem Wilhelm II. als Kaiser an der Spitze des Deutschen Reiches steht. Auf dem Bischofsstuhl sitzt unser lieber Bischof Ferdinand Dr. von Schlör, der später die Einweihung dieser Capelle vollziehen wird.“ Ferner war in der Urkunde verzeichnet, dass Randersacker 1.685 Einwohner zählte, dass Dr. Johann Ruppert als Pfarrer auch diesen Grundstein segnete, dass Dr. Wernigk als Benefiziat wirkte, Martin Schmitt Bürgermeister war und Johann Röder als Beigeordneter sein Vertreter.