Johannes Ambundi

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Dr. Dr. Johannes Ambundi (* 1384 in Schwaan/Mecklenburg; 16. Juni 1424 in Ronneburg bei Riga) war Kanoniker am Stift Neumünster, Generalvikar im Bistum Würzburg, danach Bischof in Chur und Erzbischof in Riga.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Johannes studierte ab 1388 an der Universität Prag und promovierte ab 1391 in Theologie und kanonischem Recht. Nach einer Vikariatszeit ab 1407 und als Stiftskanoniker am Neumünster ab 1403, wurde er von 1401 bis 1409 Generalvikar des Bischofs Johann II. von Brunn von Würzburg und ab 1405 Pfarrer in Haßfurt. An der Hohen Schule zu Würzburg wirkte er als akademischer Lehrer an der Theologischen Fakultät. Als Prokurator der Bischöfe von Würzburg und Eichstätt nimmt er am Konstanzer Konzil teil. 1413 verließ er das Bistum Würzburg, wurde Propst in Herrieden und König Sigismund bevollmächtigt ihn am 28. September 1414 zu Verhandlungen mit den venezianischen Gesandten.

Bischof in Chur und Riga[Bearbeiten]

Am 27. November 1416 wurde er zum Bischof von Chur gewählt und Papst Martin V. ernannte ihn am 11. Juli 1418 zum Erzbischof von Riga.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Biogramme zum Lehrpersonal der Theologischen Fakultät Würzburg, Zweiter Band, Teil 1
  • Alfred Wendehorst: Das Stift Neumünster in Würzburg. Germania Sacra NF 26: Die Bistümer der Kirchenprovinz Mainz. Das Bistum Würzburg 4. de Gruyter, Berlin/New York 1989, ISBN 3-11-012057-7, S. 502

Weblinks[Bearbeiten]

  • Lenz, Wilhelm, "Johann VI. Ambundi" in: Neue Deutsche Biographie 10 (1974), S. 520 Onlinefassung