Johann Kaspar Herrmann
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Johann Kaspar Herrmann (* 4. Mai 1799 in Herbstadt/Grabeld) war katholischer Geistlicher und zeitweise Ortspfarrer in Holzkirchen.
Geistliche Laufbahn
Seine Tonsur [1] erhielt Herrmann am 13. Januar 1823. Am 7. Februar 1824 wurde er zum Subdiakon und am 13. März desselben Jahres zum Diakon geweiht. Seine Priesterweihe war am 18. September 1824. 1825 trat er eine Stelle als Kaplan in Bundorf und 1829 in Eltmann.
Ortspfarrer in Holzkirchen
Von 1830 bis 1831 war er Pfarrverweser in der Gemeinde St. Michael und bis 1834/35 Pfarrer in Oberbach. Anschließend wurde ihm die Stelle als Pfarrer in Holzkirchen anvertraut. Aufgrund von Verfehlungen wurde er in den Jahren von 1839 bis 1841 interniert und floh 1842 ins Ausland.
Siehe auch
Quellen und Literatur
- August Amrhein: Das Landkapitel Lengfurt, Franconia Sacra. Geschichte und Beschreibung des Bisthums Würzburg. Würzburg 1896, S. 211 f. (Online-Fassung)
- Schematismus der Diözese Würzburg, Ausgabe 1840, S. 129
- Die Fundstellen zu den biografischen Angaben entstammen der Klerikerdatenbank des Diözesanarchivs Würzburg.
Erläuterungen und Hinweise
- ↑ Die Tonsur (lat. tonsura „Scheren“, von tondere „scheren“) ist die vollständige oder teilweise Entfernung des Kopfhaares aus religiösen Gründen oder die daraus entstandene Frisur. Sie ist aus verschiedenen Religionen wie Christentum, Buddhismus oder Hinduismus bekannt. Weitere Informationen bei Wikipedia [1].
