Johann III. von Waldenfels

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P. Johann III. von Waldenfels OSB ( † 3. Mai 1427) war Benediktinermönch und Abt des Benediktinerkloster St. Burkard von 1408 bis 1424.

Familiäre Zusammenhänge

Johann entstammt dem fränkischen ritterschaftlichen Geschlecht Waldenfels, der ehemaligen Ministerialen der Andechs-Meranier, benannt nach Burg Wallenfels bei Kronach in Oberfranken.

Abt im Burkarderkloster

Er tritt zunächst offenbar in das Kloster Michelsberg in Bamberg ein. Papst Bonifaz IX. genehmigt am 29. Oktober 1402, als er bereits Abt von Banz ist (1398-1408), dass er die Ämter des Kämmerers und des Infirmars auf dem Michelsberg beibehalten könne. Im September 1408 wird er Abt im Benediktinerkloster St. Burkard in Würzburg. Von Papst Gregor XII. am 13. Dezember 1408 beauftragt, den Streit zwischen Bischof Johann I. von Egloffstein und dem Domkapitel zu untersuchen, spricht er am 3. April 1409 den Bischof und seine Helfer frei. Anfang des Jahres 1424 dankt Johann ab.

Letzte Ruhestätte

Eberhard wurde nach seinem Wunsch in der Burkarder Kirche bestattet.

Siehe auch

Literatur

Alfred Wendehorst, Die Benediktinerabtei und das Adelige Säkularkanonikerstift St. Burkard in Würzburg, im Auftrag des Max-Planck-Instituts für Geschichte, Berlin, New York, de Gruyter, 2001, S. 199