Johann Georg Wilhelm Roßhirt

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Johann Georg Wilhelm Roßhirt (* 8. April 1709 in Neustadt/Saale; † 24. August 1778 in Würzburg) war katholischer Geistlicher und zeitweise Vorsteher und Pfarrer im Juliusspital.

Leben und Wirken

Am 12. März 1725 war er an der Universität Würzburg immatrikuliert.

Geistliche Laufbahn

Nach seinem Theologiestudium trat er am 10. November 1726 in das Würzburger Priesterseminar ein. Seine Tonsur [1] erhielt er am 21. Dezember 1726 und seine Minores [2] am 20. Dezember 1927. Zum Subdiakon wurde er am 3. Juni 1730, zum Diakon am 19. Mai 1731 geweiht.

Die Priesterweihe erhielt er am 20. September 1732. Anschließend war er als Kaplan in Großbardorf. 1743 betreute er die Pfarrei in Markelsheim, vom 1. Dezember 1740 bis 1750 die Pfarrei in Königshofen und vom 18. März desselben Jahres bis 1761 die Pfarrei in Mellrichstadt.

Pfarrer im Juliusspital

Zwischen 1761 und 1775 war er Pfarrer und geistlicher Vorsteher im Juliusspital.

Ehrungen und Auszeichnungen

Quellen

  • Die Fundstellen zu den biografischen Angaben entstammen der Klerikerdatenbank des Diözesanarchivs Würzburg.
  • Fürstlichen Hoch-Stiffts Wirtzburg, und Hertzogthums Francken Hof-, Stands- und Staats-Calender / Hochstifft Wirtzburg - 1766, S. 62
  • Fürstlichen Hoch-Stiffts Wirtzburg, und Hertzogthums Francken Hof-, Stands- und Staats-Calender / Hochstifft Wirtzburg - 1775, S. 14

Erläuterungen und Hinweise

  1. Die Tonsur (lat. tonsura „Scheren“, von tondere „scheren“) ist die vollständige oder teilweise Entfernung des Kopfhaares aus religiösen Gründen oder die daraus entstandene Frisur. Sie ist aus verschiedenen Religionen wie Christentum, Buddhismus oder Hinduismus bekannt. Weitere Informationen bei Wikipedia [1].
  2. Unter den niederen Weihen (lateinisch [ordines] minores) wird eine Form der Beauftragung zu Diensten in der christlichen Kirche verstanden, die im Lauf der Kirchengeschichte verschiedene Ausprägungen und theologische Gewichtungen hatte. Kleriker, die die niederen Weihen empfangen hatten, wurden auch als Minoristen bezeichnet. Weitere Informationen bei Wikipedia [2].
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