Johann Georg II. Fuchs von Dornheim

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Dompropst und Bischof Johann Georg II. Fuchs von Dornheim

Johann Georg II. Fuchs von Dornheim (* 23. April 1586 in Wiesentheid; † 29. März 1633 in Spital am Pyhrn) war von 1629 bis 1633 Dompropst in Würzburg und von 1623 bis 1633 Fürstbischof in Bamberg.

Familiäre Zusammenhänge[Bearbeiten]

Johann Georg entstammt der Adelsfamilie Fuchs von Bimbach und Dornheim. Seine Eltern waren Hans Fuchs von Dornheim zu Wiesentheid und Mainsondheim (1549-1598) und seine zweite Ehefrau (1574) Magdalena (1556–1594), eine Schwester des Fürstbischofs Julius Echter von Mespelbrunn.

Fürstbischof in Bamberg[Bearbeiten]

Johann Georg Fuchs von Dornheim galt als Streiter für die Gegenreformation sowie unbarmherziger Hexenverfolger. Die unter seinem Vorgänger Johann Gottfried von Aschhausen bereits intensiv betriebene Hexenverfolgung in Bamberg wurde unter seiner Regierung noch einmal gesteigert.

Dompropst in Würzburg[Bearbeiten]

Johann Georg wurde am 30. Mai 1629 zusätzlich zum Dompropst am Kiliansdom zu Würzburg gewählt und behielt dieses Amt bis zu seinem Tod am 29. Mai 1633.

Dreißigjähriger Krieg[Bearbeiten]

Am 11. Februar 1632 wurde das Hochstift Bamberg von den Schweden unter der Führung von König Gustav Adolf besetzt und Johann Georg floh unter Mitnahme eines Teils des Domschatzes und wichtiger Urkunden mit einem Teil des Domkapitels nach Spital am Pyhrn, wo er im Alter von nur 47 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls in seinem oberösterreichischen Exil verstarb.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]