Johann Franz Schenk von Stauffenberg (Domkanoniker)

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Johann Franz Schenk von Stauffenberg

Johann Franz Schenk von Stauffenberg (* 18. Februar 1658 in Lautlingen; † 12. Juni 1740 in Meßkirch) war von 1683 bis 1704 Domkanoniker am Kiliansdom zu Würzburg, später war er Bischof in Konstanz und Augsburg.

Leben und Wirken

Sein Studium absolvierte Johann Franz 1675 in Dillingen an der Donau, ehe er 1667 die Domherrenpfründe in Konstanz erhielt. 1682 erhielt er eine weitere Domherrenpfründe in Augsburg.

Domkantor

Von 20. September 1683 bis zum 1. September 1704 war er Kanoniker am Dom im Bistum Würzburg. Nach der Resignation seines Vorgängers Konrad Wilhelm von Wernau, nach dessen Wahl zum Bischof, wird er auch Domkantor in Würzburg.

Bischof in Konstanz und Augsburg

Reiterportrait in Öl von Franz Anton Ermeltraut

Johann Franz Schenk von Stauffenberg war bereits seit 1694 Koadjutor (Bischofsstellvertreter mit dem Recht der Nachfolge im Falle der Sedisvakanz) des Konstanzer Bischofs Marquard Rudolf von Rodt, der am 10. Juni 1704 verstarb und wurde nach ihm Bischof in Konstanz. Später bemühte sich Johann Franz auch um die Koadjutorwürde von Augsburg. Nachdem sich Johann Franz 1712/13 vergeblich um die Stelle eines Koajutors in Würzburg beworben hatte, wählte ihn das Augsburger Domkapitel mit Zweidrittelmehrheit auf diesen Posten. Der Bischofsstuhl wurde jedoch erst 1737 vakant. So war er trotz seines hohen Alters in den letzten drei Lebensjahren Bischof zweier Bistümer.

Siehe auch

Weblinks

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